Nach dem Absturz eines Leichtflugzeugs am Freitag in Pekings höchstes Gebäude haben die chinesischen Behörden eine Untersuchung eingeleitet. Bei dem Unglück kam der Pilot ums Leben, dreizehn Menschen am Boden wurden verletzt.
Nach Angaben der Bezirksregierung von Chaoyang kollidierte das Flugzeug, ein einmotoriges, zweisitziges Leichtflugzeug, gegen 17:55 Uhr mit einem Wolkenkratzer, als es über dem Gebiet in der Nähe der dritten östlichen Ringstraße der Hauptstadt flog.
Der Pilot, der sich als einziger Insasse an Bord des Flugzeugs befand, kam bei dem Absturz ums Leben. Die dreizehn Verletzten, die sich nicht an Bord befanden, wurden medizinisch versorgt. Über ihren Zustand liegen keine Informationen vor.
Die Behörden haben noch keine Hypothesen zu den Ursachen des Unfalls aufgestellt, der Gegenstand einer Untersuchung ist.
Das Flugzeug stürzte in den CITIC Tower, auch bekannt als China Zun, einen 528 Meter hohen Wolkenkratzer mit Blick auf Pekings zentrales Geschäftsviertel. Der Schaden beschränkt sich offenbar auf die Außenfassade, wo zwei große Fenster durch den Aufprall zersplitterten. Die entstandene Lücke wurde provisorisch abgedichtet.
Das Gebäude befindet sich etwa sechs Kilometer von der Verbotenen Stadt entfernt und in der Nähe von Zhongnanhai, dem Regierungskomplex, in dem Chinas oberste Führungskräfte arbeiten.
Flugunfälle dieser Art sind in der chinesischen Hauptstadt besonders selten, da der Luftraum dort sehr strengen Kontrollen unterliegt. Der letzte registrierte Unfall in Peking ereignete sich 2022, als ein Touristenhubschrauber zwischen den Stadtbezirken Changping und Fangshan abstürzte, wobei beide Piloten ums Leben kamen.
Die Ermittler müssen nun die genauen Umstände klären, die zum Absturz dieses Leichtflugzeugs in eines der bekanntesten Gebäude der chinesischen Hauptstadt geführt haben.
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