NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte, dass die verbündeten Länder ihre Beiträge erhöhen, um den Rückgang der US-Truppen, die an den Krisenreaktionsmechanismen des Bündnisses beteiligt sind, auszugleichen.
Seinen Angaben zufolge haben mehrere Mitgliedstaaten ihre militärischen Ressourcen aufgestockt, um die Lücken zu füllen, die durch den Abbau amerikanischer Kapazitäten entstanden sind, insbesondere in Schlüsselbereichen wie Kampfflugzeugen, Drohnen, Tankflugzeugen, Kriegsschiffen und Bombern.
Diese Entwicklung erfolgt, nachdem die Vereinigten Staaten ihre Partner kürzlich über ihre Absicht informiert haben, einen Teil ihrer für NATO-Kriseneinsätze eingesetzten Streitkräfte zu reduzieren. Diese Entscheidung wirft innerhalb des Bündnisses Fragen auf, während sich die Staats- und Regierungschefs auf einen für Juli in Ankara geplanten Gipfel vorbereiten.
Mark Rutte hingegen bezeichnete die Gesamtsituation weiterhin als „ermutigend“, räumte aber ein, dass in einigen Bereichen noch zusätzliche Anstrengungen erforderlich seien.
Die Neuausrichtung der Beitragsverteilung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die NATO ihre Reaktionsfähigkeit auf potenzielle Krisen, insbesondere an ihrer Ostflanke, stärken will. Europäische Verbündete und Kanada werden daher aufgefordert, ihre Beteiligung an gemeinsamen Verteidigungsplänen zu erhöhen.
Das militärische Oberkommando der NATO besteht außerdem darauf, dass die europäischen Fähigkeiten rasch ausgebaut werden müssen, um in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten die Glaubwürdigkeit der kollektiven Abschreckung zu gewährleisten.
Der Gipfel in Ankara sollte eine Gelegenheit sein, die Gespräche über die Lastenverteilung und die Anpassung des Bündnisses an neue strategische Realitäten fortzusetzen.
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