Der amerikanische Präsident Donald Trump Beim G7-Gipfel in Évian-les-Bains machte er einen starken Eindruck, indem er den anderen Staats- und Regierungschefs erklärte: „Ich bin der Boss.“ Diese Bemerkung verdeutlichte das entscheidende Gewicht der Vereinigten Staaten in internationalen Diskussionen.
Diese Erklärung erfolgte, als die G7-Staats- und Regierungschefs eine stärkere gemeinsame Position zur Unterstützung der Ukraine einnahmen, ihr Engagement für Kiew erneuerten und neue Sanktionen gegen Russland in Erwägung zogen.
Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky war zum Gipfeltreffen gekommen, um die westlichen Staats- und Regierungschefs davon zu überzeugen, dass die ukrainische Armee die Initiative zurückgewonnen habe und dass Russland die Bedingungen eines künftigen Friedensabkommens nicht allein diktieren könne.
Laut Reuters deuten die Gespräche und die Abschlusserklärung des Gipfels darauf hin, dass Trump den Argumenten der Ukraine gegenüber aufgeschlossener war als zuvor. Dieser Kurswechsel steht im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen er sich in Bezug auf Ukraine-Hilfen oft zurückhaltender zeigte.
Die G7-Staats- und Regierungschefs betonten außerdem die Notwendigkeit, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten, um Friedensverhandlungen unter für Kiew akzeptablen Bedingungen voranzutreiben.
Unterdessen bekräftigte Trump, dass das mit dem Iran erzielte Interimsabkommen weiterhin unter Vorbehalt stehe. Er warnte, dass die Militäroperationen wieder aufgenommen werden könnten, falls Teheran die in künftigen Verhandlungen eingegangenen Verpflichtungen nicht einhalte.
Der Gipfel wurde mit Diskussionen über Energiesicherheit, strategische Lieferketten und kritische Mineralien, die als unerlässlich für die westlichen Volkswirtschaften gelten, sowie über neue Technologien fortgesetzt.
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