Großbritannien verschärft die Regeln für ausländische politische Spenden.
Großbritannien verschärft die Regeln für ausländische politische Spenden.

Die britische Regierung hat strengere Regeln für ausländische politische Spenden angekündigt, um das Risiko von Einmischung in Wahlen zu begrenzen und dem, was Wohnungsbauminister Steve Reed als „zweifelhafte Finanzierung“ bezeichnet, ein Ende zu setzen.

Diese Reform folgt auf eine im vergangenen Jahr eingeleitete Untersuchung zu Versuchen ausländischer Einflussnahme auf die britische Politik. Sie erfolgte im Anschluss an die Verurteilung eines ehemaligen Funktionärs der Reformpartei UK, der wegen der Annahme von Bestechungsgeldern im Austausch für prorussische Positionen für schuldig befunden wurde.

Zu den wichtigsten angekündigten Maßnahmen gehört, dass Kandidaten künftig Spenden über 2.230 Pfund, die sie bereits vor ihrer offiziellen Kandidatur erhalten haben, offenlegen müssen.

Neuankömmlinge in Großbritannien müssen jedoch einen mindestens einjährigen Daueraufenthalt nachweisen, bevor sie politische Spenden in Höhe von 100.000 Pfund oder mehr tätigen können.

Die Regierung plant außerdem, die Kontrollen von Unternehmensspenden zu verschärfen. Diese werden künftig auf Basis des vorherigen Nettogewinns nach Steuern und nicht mehr auf Basis des Umsatzes bewertet.

Laut den Ergebnissen der Regierungsuntersuchung bleibt das Vereinigte Königreich anfällig für Versuche der finanziellen Einflussnahme durch ausländische Mächte, insbesondere Russland und China, was die Behörden veranlasst hat, den Rechtsrahmen für die Finanzierung des politischen Lebens zu stärken.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.