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Norwegen rief China während eines Treffens zwischen dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre und dem chinesischen Präsidenten dazu auf, eine aktivere Rolle bei der Erleichterung der Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine zu spielen. Xi Jinping.

Während seines Besuchs in China betonte Jonas Gahr Støre, dass Peking aufgrund seines Einflusses auf Moskau dazu beitragen könne, die notwendigen Voraussetzungen für einen Dialog zur Beendigung des Konflikts zu schaffen.

Der norwegische Ministerpräsident gab an, er habe mit chinesischen Vertretern über den Krieg in der Ukraine sowie über die internationalen Folgen des Konflikts, insbesondere für die globale Sicherheit und die Wirtschaft, gesprochen. Er betonte die Wichtigkeit der Achtung des Völkerrechts und der Souveränität der Staaten.

China gibt offiziell an, im Konflikt neutral zu bleiben, unterhält aber gleichzeitig enge Beziehungen zu Russland. Peking erklärt, die Bemühungen um eine politische Lösung zu unterstützen und fordert regelmäßig einen Waffenstillstand und Verhandlungen. Westliche Länder sind jedoch der Ansicht, dass Chinas Einfluss auf Moskau noch weiter ausgebaut werden könnte.

Die Gespräche zwischen norwegischen und chinesischen Beamten umfassten auch die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Handel sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Klima und der Energiewende.

Dieser Besuch erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender diplomatischer Initiativen zur Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Moskau und Kiew trotz der andauernden Kämpfe vor Ort.

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