Journalistin in Mexiko entführt: Behörden bestätigen ihren Tod und verhaften vier Polizisten
Journalistin in Mexiko entführt: Behörden bestätigen ihren Tod und verhaften vier Polizisten

Mexikanische Behörden haben bestätigt, dass die im Bundesstaat Veracruz gefundenen menschlichen Überreste der Journalistin Roxana Guzmán gehören, die Anfang Juni aus ihrem Haus entführt wurde. Dieser Fall hat die Besorgnis um die Sicherheit von Journalisten in Mexiko, das als eines der gefährlichsten Länder der Welt für diesen Beruf gilt, erneut entfacht.

Roxana Guzman leitete das Medienunternehmen, das sich auf Kriminalnachrichten spezialisiert hatte. Pulso Informivo del SuresteAm 2. Juni drangen bewaffnete und maskierte Männer gewaltsam in ihr Haus ein. Die Entführung, die von Überwachungskameras gefilmt wurde, verbreitete sich rasant in den sozialen Medien.

Laut lokalen Medienberichten versuchten die Entführer angeblich, die Leiche der Journalistin zu beseitigen, indem sie sie in mit Benzin gefüllten Fässern auflösten. Ermittler entdeckten später Skelettreste auf dem Grundstück, auf dem sich die Ereignisse zugetragen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft von Veracruz gab bekannt, dass eine forensische Analyse wissenschaftlich bestätigte, dass es sich bei den Überresten um die von Roxana Guzman handelte.

Insgesamt wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen acht Personen festgenommen. Darunter befinden sich vier Polizisten der Stadt Ixhuatlán del Sureste, die etwa 300 Kilometer südlich von Veracruz liegt. Die Behörden führen ihre Ermittlungen fort, um die Verantwortung jedes Einzelnen für die Entführung und Ermordung des Journalisten zu klären.

Dieser Fall verdeutlicht einmal mehr die Risiken, denen Medienschaffende in Mexiko ausgesetzt sind, wo Gewalt, Bedrohungen und die Ermordung von Journalisten nach wie vor ein großes Problem für Organisationen der Pressefreiheit darstellen.

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