Das United States Central Command (CENTCOM) dementierte am Dienstag Berichte, wonach die US-Marine die Eskortoperationen für Handelsschiffe in der Straße von Hormuz, einem strategisch wichtigen Gebiet für den globalen Transport von Kohlenwasserstoffen, wieder aufgenommen habe.
Diese Klarstellung erfolgte nach der Veröffentlichung eines Artikels im Wall Street Journal, in dem behauptet wurde, die US-Marine habe einen griechischen Supertanker mit rund zwei Millionen Barrel Rohöl an Bord durch die Straße von Gibraltar geleitet. Das Schiff sei anschließend weiter nach Indien gefahren, um seine Ladung abzuliefern.
Laut der amerikanischen Tageszeitung fand die Operation inmitten erhöhter maritimer Spannungen im Gebiet zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel statt. Der betreffende Öltanker soll seit Anfang März in der Region festgesessen haben, bevor er von US-Streitkräften eskortiert wurde.
CENTCOM wies diese Information jedoch zurück und erklärte, dass in letzter Zeit keine derartige Eskortoperation durchgeführt worden sei. Das US-Kommando ging nicht näher auf die Umstände dieser Dementi ein, bestritt aber die Existenz einer Wiederaufnahme eines solchen Einsatzes.
Die betreffende Operation, die einigen Quellen zufolge den Namen „Projekt Freiheit“ trug, wurde ins Leben gerufen, um die Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zu sichern, jedoch kurz nach ihrem Beginn wieder eingestellt. Ziel dieser Initiative war der Schutz des Schiffsverkehrs in einer für den globalen Ölhandel essenziellen Wasserstraße.
Die Straße von Hormus zählt weiterhin zu den sensibelsten Schifffahrtsrouten der Welt und steht regelmäßig im Zentrum von Spannungen zwischen regionalen und internationalen Mächten. Jede Störung in diesem Gebiet kann unmittelbare Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben.
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