Am Sonntagmorgen brach auf zwei im Alten Hafen von Marseille vor Anker liegenden Booten ein Großbrand aus. Die Flammen, die eine beeindruckende Rauchsäule über der Stadt erzeugten, erforderten den Einsatz von rund 150 Feuerwehrleuten. Schließlich konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, und 14 Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt.
Ersten Berichten zufolge brach das Feuer gegen 10:30 Uhr auf einem etwa zehn Meter langen Schnellboot aus und griff auf ein zweites, rund 20 Meter langes Boot über, das schließlich sank. Der Anleger war während des Einsatzes für die Öffentlichkeit gesperrt, und der Fährverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Die Behörden meldeten, dass die sechs Personen an Bord der beiden Boote unverletzt blieben.
Die Ursachen müssen noch ermittelt werden.
Die Brandursache war am frühen Sonntagnachmittag noch unbekannt. Die Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Alten Hafens wurden fortgesetzt, um eine schrittweise Rückkehr zum Normalzustand zu ermöglichen.
Dieser jüngste Vorfall ereignet sich inmitten einer seit mehreren Tagen andauernden Waldbrandserie in der Region Bouches-du-Rhône. Für das Département gilt eine gelbe Hitzewarnung. Bereits in dieser Woche wüteten mehrere Brände, insbesondere in Lançon-Provence und Rognac, was die Behörden erneut beunruhigte und ihre Sorge über das erhöhte Brandrisiko bei hohen Temperaturen verstärkte.
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