Von der Leyen lehnt Einladung zum WM-Finale ab
Von der Leyen lehnt Einladung zum WM-Finale ab

Die Präsidentin der Europäischen Kommission wird aufgrund von Terminkonflikten nicht am WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in New Jersey teilnehmen.

Ursula von der Leyen hat die Einladung zum Finale der Männer-Weltmeisterschaft abgelehnt. Das Spiel zwischen Spanien und Argentinien findet diesen Sonntagnachmittag (US-amerikanischer Zeit) im New Jersey Stadium statt. Donald TrumpDer spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und König Felipe VI. von Spanien werden auf der Tribüne sitzen.

„Die Präsidentin hat eine Einladung zum WM-Finale erhalten, wird aber aufgrund von Terminkonflikten nicht teilnehmen“, sagte Paula Pinho, Chefsprecherin der Europäischen Kommission. Von der Leyens Abwesenheit beraubt die Europäische Union der Möglichkeit zum informellen Austausch mit dem US-Präsidenten, gerade in einer Zeit, in der die transatlantischen Beziehungen weiterhin angespannt sind.

Argentinien muss zudem auf sein Staatsoberhaupt verzichten: Javier Milei zieht es aus abergläubischen Gründen vor, das Spiel von zu Hause aus zu verfolgen.

Von der Leyen hatte jedoch schon vor dem Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien ihre Begeisterung gezeigt und ein Foto von sich mit einem Ball in der Hand mit dem Kommentar gepostet: „Wer auch immer heute Abend gewinnt, eine starke europäische Mannschaft wird im Finale stehen!“ Spanien gewann 2:0.

Die Kommissionspräsidentin hatte eine arbeitsreiche Woche: Sie reiste nach Kiew, um die Unterstützung der EU für die Ukraine im Konflikt mit Russland zu demonstrieren, und anschließend nach Paris zu den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag. Am Montag trifft sie sich in Brüssel mit dem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, um über die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sprechen.

Im sportlichen Bereich dominierten die EU-Nationen den Weltfußball über ein Jahrzehnt lang: Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich gewannen zwischen 2006 und 2018 vier Weltmeistertitel in Folge, bevor Argentinien 2022 in Katar triumphierte.

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