Die ehemalige M6-Moderatorin, die in erster Instanz zu zwölf Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt wurde, bestreitet die Anschuldigungen zweier Ex-Partnerinnen.

Der Berufungsprozess gegen Stéphane Plaza wegen häuslicher Gewalt beginnt diesen Freitag.
Der Berufungsprozess gegen Stéphane Plaza wegen häuslicher Gewalt beginnt diesen Freitag.

Stéphane Plaza muss sich vom Freitag, dem 26. Juni, bis zum 1. Juli erneut vor Gericht verantworten. Dem ehemaligen Fernsehmoderator und Immobilienmakler von M6 wird in einem Berufungsverfahren erneut der Prozess gemacht, weil er wiederholt Gewalt gegen zwei Ex-Partnerinnen ausgeübt hat. Im Februar 2025 verurteilte ihn das Pariser Strafgericht zu zwölf Monaten Haft auf Bewährung. Gegen dieses Urteil legte er Berufung ein und bestreitet die Vorwürfe entschieden.

Ein Berufungsverfahren nach einer ersten Verurteilung

Im ersten Prozess im Januar 2025 beantragte die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten. Die Verteidigung rügte Verfahrensfehler, die das Gericht erst später behandelte, um sich auf die Sachlage zu konzentrieren. Stéphane Plaza erklärte damals, er habe seine Kraft nicht kontrollieren können und wies die Anschuldigungen zurück. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Fall als ein trauriges, typisches Beispiel häuslicher Gewalt.

Eine Medienkarriere, die abrupt beendet wurde

Dieser Fall markiert einen dramatischen Wendepunkt in der Medienkarriere des Moderators, der zuvor auf M6 sehr beliebt war. Das neue Berufungsverfahren ermöglicht eine erneute Prüfung aller Beweise, die für und gegen ihn sprechen. Die Entscheidung des Berufungsgerichts wird genau beobachtet werden, da Stéphane Plaza seine Verteidigung aufrechterhält und auf ein anderes Urteil als das der ersten Instanz hofft.

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