Die NGO Surfrider deckt eine weitverbreitete Verschmutzung mit permanenten Schadstoffen an 107 untersuchten Standorten in Frankreich auf, sowohl im Meer als auch im Süßwasser.

Mehr als die Hälfte der französischen Badestellen sind mit PFAS kontaminiert.
Mehr als die Hälfte der französischen Badestellen sind mit PFAS kontaminiert.

Die Surfrider Foundation hat eine alarmierende Studie zur Badewasserqualität in Frankreich veröffentlicht. Von den 107 untersuchten Standorten, darunter Flüsse und Küstenabschnitte, wies die Mehrheit eine PFAS-Belastung auf. Diese persistenten Schadstoffe, die sich in der Umwelt nicht auf natürliche Weise abbauen, sind mittlerweile an Orten, die im Sommer von Badegästen frequentiert werden, allgegenwärtig.

Allgegenwärtige und persistente Schadstoffe

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) werden seit Jahrzehnten in zahlreichen Industrie- und Konsumgütern aufgrund ihrer wasserabweisenden und antihaftbeschichteten Eigenschaften eingesetzt. Ihre Persistenz in der Umwelt und ihre Fähigkeit, sich in Lebewesen anzureichern, machen sie zu einer erheblichen Gesundheitsgefahr. Europäische Behörden verschärfen daher schrittweise die Vorschriften für diese chemischen Verbindungen.

Surfrider warnt vor dem Gesundheitsnotstand

Diese Untersuchung von Surfrider verdeutlicht das Ausmaß der Verschmutzung französischer Gewässer. Der Verband fordert die Behörden zu schnellem Handeln auf, um die Verschmutzungsquellen zu ermitteln und Badegebiete zu schützen. Die massive Präsenz von PFAS in diesen Erholungsgebieten gibt Anlass zur Sorge über die Belastung der Öffentlichkeit und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken.

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