Matthieu Pigasse hat den Spekulationen ein Ende gesetzt. Der Banker und Unternehmer hat erklärt, dass er nicht bei der Präsidentschaftswahl 2027, die für den 18. April und 2. Mai angesetzt ist, kandidieren wird. Diese Klarstellung erfolgte in einem fast zweistündigen Interview mit Guillaume Pley. Damit bezog Pigasse wenige Monate vor einer Wahl, die angesichts der seit der Auflösung der Nationalversammlung durch Emmanuel Macron am 9. Juni 2024 fragmentierten politischen Landschaft als völlig offen gilt, klar Stellung.
Eine Wahl ohne amtierenden Präsidenten
## Eine Wahl ohne amtierenden Präsidenten
Die Präsidentschaftswahlen 2027 finden ohne Amtsinhaber statt. Emmanuel Macron, 2017 gewählt und 2022 wiedergewählt, darf laut Verfassung nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren. Das Verfassungsgesetz von 2008 und Artikel 6 der Verfassung beschränken die Amtszeit des Präsidenten auf zwei aufeinanderfolgende Perioden. Diese Abwesenheit eines Amtsinhabers verändert die politische Landschaft, die bereits durch die vorgezogenen Parlamentswahlen von 2024, die zu einer Nationalversammlung ohne absolute Mehrheit führten, ins Wanken geraten war. Das Fehlen eines dominanten Blocks erhöht die Unsicherheit über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen.
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