Venezuela: Zahl der Erdbebentoten steigt auf 3.685, Flughafen von Caracas bereitet sich auf Wiedereröffnung vor
Venezuela: Zahl der Erdbebentoten steigt auf 3.685, Flughafen von Caracas bereitet sich auf Wiedereröffnung vor

Die Zahl der Todesopfer der beiden schweren Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni erschütterten, steigt weiter. Die Behörden melden mittlerweile 3.685 Tote, während die Suchaktionen nach fast zweiwöchiger Durchsuchung der Trümmer nun dem Ende entgegengehen. Mehrere internationale Rettungsteams haben das Land verlassen, nachdem sie in den letzten Tagen keine Überlebenden gefunden hatten.

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez kündigte die Einführung eines Plans zur schrittweisen Wiederaufnahme des kommerziellen Flugbetriebs auf einer Start- und Landebahn des durch das Erdbeben schwer beschädigten internationalen Flughafens Simón Bolívar in Maiquetía an. Der Flughafen bleibt jedoch während der Reparaturarbeiten größtenteils für humanitäre Einsätze reserviert.

Internationale Hilfe bleibt mobilisiert

Die Vereinigten Staaten beteiligen sich an den Wiederaufbaumaßnahmen des Flughafens, insbesondere an der Flugsicherung und der Bodenlogistik. Knapp 2.000 US-Soldaten sind in der Region stationiert, während das Kriegsschiff USS Fort Lauderdale humanitäre Hilfe in die Katastrophengebiete liefert.

Die Katastrophe hat das Land schwer getroffen. Mehr als 16.000 Einwohner haben ihr Zuhause verloren, die Vereinten Nationen schätzen den wirtschaftlichen Schaden auf 6,7 Milliarden US-Dollar. Die Organisation spricht außerdem von mehreren Tausend potenziell Vermissten, obwohl die venezolanischen Behörden hierzu noch keine offizielle Zahl veröffentlicht haben.

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