UN-Generalsekretär António Guterres warnte, dass das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) aufgrund einer schweren Finanzkrise kurz vor dem Zusammenbruch stehe. Trotz mehrerer in den letzten Monaten umgesetzter Sparmaßnahmen fehlt dem Hilfswerk weiterhin schätzungsweise 100 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln.
Laut Antonio Guterres hat das UNRWA die Öffnungszeiten vieler seiner Dienstleistungen für palästinensische Flüchtlinge in diesem Jahr bereits um 20 % reduziert. Diese Einschränkungen betreffen insbesondere die grundlegenden Dienstleistungen des Hilfswerks in den Bereichen Bildung, Gesundheit und humanitäre Hilfe.
Der UN-Generalsekretär hat einen erneuten Appell an die internationale Gemeinschaft um zusätzliche finanzielle Unterstützung gerichtet. Er betonte, dass die Organisation ohne rasche Hilfe der Geberstaaten Gefahr laufe, ihre Mission zur Unterstützung von Millionen palästinensischer Flüchtlinge im Nahen Osten nicht vollständig erfüllen zu können.
Im Hauptquartier der Vereinten Nationen fand eine außerordentliche Sitzung statt, die den freiwilligen Beiträgen der Mitgliedstaaten gewidmet war. Die Ergebnisse dieser Finanzmobilisierung werden am Mittwoch bekannt gegeben und sind für die unmittelbare Zukunft des UNRWA von entscheidender Bedeutung.
Angesichts des stetig wachsenden humanitären Bedarfs und der schwindenden Ressourcen ist die UNO der Ansicht, dass das Überleben des UNRWA nun von einem verstärkten Engagement der internationalen Gemeinschaft abhängt. Ohne neue Hilfe könnte das UNRWA gezwungen sein, seine Aktivitäten in den kommenden Monaten weiter einzuschränken.
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