Migranten, die sich mit einem vorübergehenden Schutzstatus (TPS) in den Vereinigten Staaten aufhalten, sollten, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung beantragen oder in ihre Herkunftsländer zurückkehren, erklärte US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin am Sonntag. Diese Haltung erfolgt vor dem Hintergrund einer Verschärfung der Einwanderungspolitik durch die Regierung des Präsidenten. Donald Trump.
In einem Interview mit CNN reagierte Markwayne Mullin auf die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, der die Trump-Regierung ermächtigte, den humanitären Status zu beenden, der Hunderttausende haitianische und syrische Staatsangehörige vor der Abschiebung schützte.
Der vorübergehende Schutzstatus (Temporary Protected Status, TPS) ermöglicht es Ausländern aus Ländern, die von Konflikten, Naturkatastrophen oder anderen schweren Krisen betroffen sind, für eine begrenzte Zeit legal in den Vereinigten Staaten zu leben und zu arbeiten. Die Trump-Regierung ist jedoch der Ansicht, dass dieses Programm nicht zu einem Weg zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung führen sollte.
Laut Markwayne Mullin sollten Personen, die vom vorübergehenden Schutzstatus (TPS) profitieren und dauerhaft in den Vereinigten Staaten bleiben möchten, die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Andernfalls sollten sie das Land verlassen, sobald ihr TPS-Status abläuft.
Diese Aussage steht im Einklang mit der harten Linie, die Donald Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus verfolgt. Die Einwanderung bleibt ein Schwerpunkt seiner Regierung, die verstärkte Abschiebungen anstrebt und den humanitären Schutz von Migranten einschränken will.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und die Äußerungen des Heimatschutzministers haben bei Organisationen für die Rechte von Einwanderern ernsthafte Besorgnis ausgelöst. Sie befürchten, dass Hunderttausende Menschen nun von der Abschiebung in Länder bedroht sind, die mit bewaffneten Konflikten, schwerer Instabilität oder humanitären Krisen konfrontiert sind.
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