Papst Leo XIII. bekundete am Sonntag seine Solidarität mit dem venezolanischen Volk, das von den Folgen zweier Erdbeben Anfang der Woche schwer getroffen wurde. Vor dem Angelusgebet übermittelte er den Opfern und ihren Familien eine Botschaft des Mitgefühls und beschrieb die Situation als von zahlreichen Toten und Verletzten geprägt.
In seiner spanischsprachigen Ansprache erklärte der Papst, er wolle den vom Unglück Betroffenen seine Verbundenheit ausdrücken. Er dankte außerdem den Rettungskräften und allen, die sich seit den Erdbeben für die Opfer eingesetzt haben.
Der Papst, der mehrere Jahrzehnte als Missionar und Bischof in Peru, einem spanischsprachigen Land, tätig war, plant im November auch eine wichtige Reise durch Lateinamerika, die ihn insbesondere nach Peru, Argentinien und Uruguay führen soll.
Gleichzeitig kündigte die Europäische Union die Bereitstellung von 5 Millionen Euro Soforthilfe für die betroffenen Gemeinden in Venezuela an. Diese Ankündigung erfolgte durch die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, in einer Nachricht auf der Social-Media-Plattform X.
Laut ihren Angaben geht diese Hilfe mit der Aktivierung des Europäischen Katastrophenschutzmechanismus einher, der den schnellen Einsatz von Such- und Rettungsteams, Feuerwehrleuten und medizinischem Personal aus mehreren Mitgliedstaaten ermöglicht. Ziel ist es, die Interventionsmöglichkeiten vor Ort in den am stärksten betroffenen Gebieten zu stärken.
Venezuelas Interims-Vizepräsidentin Delcy Rodríguez wurde während eines Treffens mit europäischen Vertretern über diese Mobilisierung informiert. Darüber hinaus trägt das Copernicus-Satellitensystem der Europäischen Union zur Schadensbewertung bei, um die Hilfe bestmöglich auf die am stärksten betroffenen Gebiete auszurichten.
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