Papst Leo XIV. verurteilte am Dienstag erneut die Haltung des ehemaligen amerikanischen Präsidenten. Donald Trump Der Papst kritisierte Migranten scharf und warf seiner Regierung vor, Ausländer in den Vereinigten Staaten mit „extremer Respektlosigkeit“ behandelt zu haben. Von Castel Gandolfo, seiner Residenz in der Nähe von Rom, aus rief er die Amerikaner zu einem humaneren und respektvolleren Umgang auf.
„Alle Menschen müssen mit ihrer ihnen innewohnenden Würde behandelt werden“, erklärte der Papst und rief zu mehr Mitgefühl für Migranten auf. Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass Leo XIV. – der erste Papst aus den Vereinigten Staaten – die harte Einwanderungspolitik der Trump-Regierung öffentlich kritisiert hat. Er hatte sie im vergangenen September als „unmenschlich“ bezeichnet. Seine vorherigen Äußerungen hatten bereits den Zorn mehrerer konservativer amerikanischer Katholiken hervorgerufen.
Als Reaktion auf eine kürzlich veröffentlichte Erklärung der US-amerikanischen Bischofskonferenz vom 13. November, in der eine gerechte und humane Einwanderungsreform gefordert wurde, lobte der Papst den Text als „sehr wichtig“ und ermutigte die amerikanischen Gläubigen, ihn vollumfänglich zu berücksichtigen.
Leo XIV. erkannte zwar das Recht jeder Nation an, ihre Grenzen zu verwalten, betonte aber, dass viele Einwanderer in den Vereinigten Staaten ehrlich und friedlich lebten und dass ihre Behandlung durch die Behörden seiner Ansicht nach zutiefst respektlos und unmenschlich sei.
Dieser neue Appell des Vatikans erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Migrationsfrage in der amerikanischen politischen Debatte weiterhin ein kontroverses Thema ist und sich mit Annäherung der Präsidentschaftswahlen noch verschärfen könnte.