US-Außenminister Marco Rubio kündigte am Montag eine diplomatische Offensive an, die auf die Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs abzielt, und warf dem Welttribunal vor, in die Souveränität der USA einzugreifen.

Marco Rubio startet eine Kampagne zur Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs
Marco Rubio startet eine Kampagne zur Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs

US-Außenminister Marco Rubio kündigte am Montag eine diplomatische Offensive an, die auf die Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs abzielt, und warf dem Welttribunal vor, in die Souveränität der USA einzugreifen.

In einem am Montag im Wall Street Journal veröffentlichten Meinungsbeitrag behauptete Marco Rubio, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) mische sich in amerikanische Militäroperationen und Strafverfolgung ein und bedrohe damit die Souveränität der USA. Der US-Außenminister der Trump-Regierung beschwor Bilder von Zollbeamten und gewählten Amtsträgern herauf, die „vor ein internationales Gericht gezerrt“ und von Richtern aus aller Welt verurteilt würden.

Diese Rhetorik spiegelt eine bewusst konfrontative Haltung gegenüber multilateralen Institutionen wider. Rubio ging nicht näher auf die Details dieser Demontagekampagne ein, doch die Wahl einer großen amerikanischen Wirtschaftszeitung als Startpunkt der Offensive signalisiert den Wunsch, die öffentliche Meinung und die Wirtschaft für dieses Anliegen zu mobilisieren.

Die Vereinigten Staaten haben das Römische Statut, das Gründungsdokument des Internationalen Strafgerichtshofs von 1998, nie ratifiziert und in der Vergangenheit Gesetze zum Schutz ihrer Bürger vor Strafverfolgung vor diesem Gericht erlassen. Die Trump-Regierung geht nun noch einen Schritt weiter, indem sie versucht, die Institution selbst zu schwächen.

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