Argentiniens Qualifikation gegen Ägypten Dies löste eine Welle wütender Reaktionen gegen die Schiedsrichterleistung aus. Im Zentrum des Unmuts standen ein großzügiger Elfmeter für Argentinien, ein nach VAR-Überprüfung aberkanntes ägyptisches Tor und ein argentinisches Tor, das hätte aberkannt werden können. Nach dem Schlusspfiff nahm Hossam Hassan kein Blatt vor den Mund. Der ägyptische Trainer kritisierte die Spielleitung und die Schiedsrichterentscheidungen scharf. „Ich sage, was ich denke, ungeachtet der Konsequenzen: Dieses Spiel war ganz klar manipuliert, und die ganze Welt hat es gesehen. Und ich möchte noch etwas hinzufügen: Wenn sie [Argentinien] unbedingt gewinnen lassen wollten, warum haben sie dann alle zur Teilnahme eingeladen?“
Mostafa Ziko prangert eine Ungerechtigkeit gegenüber einer ganzen Nation an
Mostafa Ziko, der direkt in den umstrittenen Vorfall verwickelt war, äußerte ebenfalls seinen Unmut. Der ägyptische Spieler ist der Ansicht, der Schiedsrichter habe seinem Team einen entscheidenden Moment geraubt und die Entscheidung habe schwerwiegende Folgen für das Schicksal des ganzen Landes. Seine Reaktion war sehr deutlich und bezog sich direkt auf die von den Ägyptern empfundene Ungerechtigkeit. : „Der Schiedsrichter ist unfair, Gott genügt mir, und er ist der beste Trainer. Er vergeudet die Anstrengungen einer ganzen Nation. Der Pokal geht an Argentinien.“
Zlatan Ibrahimović zielt auf die FIFA und Entscheidungen ab, die Argentinien zugutekommen.
Die Kontroverse hat sich über das ägyptische Lager hinaus verbreitet. Auch Zlatan Ibrahimović reagierte und kritisierte direkt die Schiedsrichterleistung und die FIFA. Der ehemalige schwedische Stürmer ist der Ansicht, dass Argentinien bei der Weltmeisterschaft systematisch bevorzugt behandelt wird. Er prangerte insbesondere das aberkannte Tor für Ägypten und die Anzahl der Argentinien in den letzten WM-Spielen zugesprochenen Elfmeter an. : „Ich verstehe nicht, warum Argentinien von der FIFA immer bevorzugt wird. Sie haben ein reguläres Tor Ägyptens ganz klar aberkannt und Argentinien in den letzten zwölf WM-Spielen acht Elfmeter zugesprochen. Ich verstehe nicht, warum andere Länder das zulassen.“
Eine Kontroverse, die Argentiniens Qualifikation überschattet
Auf dem Platz setzte Argentinien seinen Siegeszug fort. Doch rund um das Spiel drehte sich die Debatte sofort um die Schiedsrichterleistung. Das aberkannte Tor für Ägypten, der VAR-Eingriff und das Spielende zugunsten Argentiniens lösten breite Proteste aus. Hossam Hassan sprach von Spielmanipulation. Mostafa Ziko behauptete, die Anstrengungen einer ganzen Nation seien vergeudet gewesen. Zlatan Ibrahimović warf der FIFA vor, Argentinien zu bevorzugen. Drei unterschiedliche Reaktionen, aber dieselbe Botschaft: Für sie verlor Ägypten nicht nur gegen Argentinien, sondern auch aufgrund von Schiedsrichterentscheidungen, die als ausschlaggebend galten.