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In New York City, genauer gesagt am Times Square, fielen Schüsse, die in einem der verkehrsreichsten Orte der Welt Panik auslösten. Ein 17-Jähriger wurde festgenommen. Niemand wurde verletzt.

Die Menge zerstreut sich innerhalb weniger Sekunden.

Der Vorfall ereignete sich mitten auf dem Times Square, am Broadway zwischen der West 44th und 45th Street. In diesem belebten Viertel Manhattans war zunächst eine Auseinandersetzung zwischen einer größeren Menschengruppe ausgebrochen. In dem darauf folgenden Tumult wurde ein 26-jähriger Mann in den Hals gestochen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht; sein Zustand gilt nicht als lebensbedrohlich.  

Kurz darauf eröffnete ein 17-Jähriger Berichten zufolge das Feuer auf dieselbe Gruppe. Die Schüsse lösten sofort Panik aus. Touristen, Passanten und Angestellte umliegender Geschäfte suchten Schutz, einige flüchteten in nahegelegene Restaurants und Läden.  

Ein Verdächtiger wurde festgenommen, eine Waffe sichergestellt

Der 17-jährige Verdächtige wurde schnell von der Polizei festgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch keine Anklage gegen ihn erhoben. Die Beamten stellten am Tatort außerdem eine Waffe sicher.  

Dutzende Beamte des NYPD rückten zum Bereich der 44. Straße und der 7. Avenue aus. Ermittler untersuchten einen blauen Hyundai, nachdem dessen Besitzer gemeldet hatte, dass das Fahrzeug bei dem Vorfall von einem Gegenstand getroffen worden war.  

Niemand wurde durch Schüsse verletzt.

Bei den Schüssen wurde niemand verletzt. Das einzige bestätigte Opfer in dieser ersten Schussfolge war ein 26-jähriger Mann, der vor den Schüssen eine Schnittwunde am Hals erlitten hatte. Kurz darauf wurde in der Nähe, an der Kreuzung von West 45th Street und 8th Avenue, eine zweite Schießerei gemeldet. Auch hier wurden keine Schussverletzungen gemeldet.  

Die Ermittler sind weiterhin auf der Suche nach weiteren Personen, die möglicherweise an den Gewalttaten beteiligt waren, und versuchen, diese zu identifizieren und zu befragen.  

Times Square ist bereits angespannt

Die Schüsse fielen wenige Stunden nach der Parade in Manhattan, die den NBA-Titel der New York Knicks feierte. Die Stadt hatte 10.000 Polizisten mobilisiert, um die Veranstaltung abzusichern, die den ersten Meisterschaftssieg des Teams seit 53 Jahren markierte.  

Am Wochenende zuvor war bereits ein 17-jähriger Junge am Times Square bei Feierlichkeiten zum Meisterschaftssieg der Knicks angeschossen worden. Aufgrund der Menschenmenge konnte ein Krankenwagen den Jungen nicht schnell erreichen; er wurde von der Polizei ins Krankenhaus gebracht.