— Weltmeisterschaft – Argentinien in der Kritik, Schiedsrichterleistung und Leistung als zu günstig empfunden
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Argentinien qualifizierte sich für das Halbfinale der Weltmeisterschaft. Nach dem 3:1-Sieg gegen die Schweiz sorgten die Schiedsrichterentscheidungen und die Leistung der Weltmeister für zahlreiche Reaktionen, sowohl unter den Spielern als auch in den sozialen Medien. Breel Embolo wurde im Spiel gegen die Schweiz nach einer zweiten Gelben Karte wegen einer Schwalbe vom Platz gestellt. Diese Entscheidung stieß im Schweizer Lager auf Unverständnis und entfachte erneut die Kritik, die bereits nach dem Achtelfinalspiel gegen Ägypten laut geworden war.

Granit Xhaka kritisiert VAR und Schiedsrichterentscheidungen

Nach dem Spiel machte der Schweizer Kapitän Granit Xhaka aus seinem Ärger keinen Hehl. Er empfand den Einsatz der Video-Hilfe während des gesamten Turniers als uneinheitlich. „Soll ich mich nach dem, was gegen Ägypten und Kap Verde passiert ist, wirklich noch rechtfertigen? In all meinen Jahren im Fußball habe ich noch nie erlebt, dass der VAR wegen einer vermeintlichen Schwalbe eingegriffen hat, nur um einem Spieler die zweite Gelbe Karte zu geben. Doch derselbe VAR hat nicht eingegriffen, als die argentinischen Spieler uns während des gesamten Spiels gefoult haben.“ Der Schweizer Mittelfeldspieler bezieht sich damit auf die vorangegangenen Spiele der Albiceleste, die bereits von mehreren Schiedsrichterentscheidungen geprägt waren, die von den gegnerischen Mannschaften und vielen Beobachtern angefochten wurden.

Breel Embolo glaubt, dass sein Platzverweis das Spiel verändert hat.

Breel Embolo wehrte sich ebenfalls vehement gegen seinen Platzverweis. Der Schweizer Stürmer ist der Ansicht, dass die Entscheidung gegen ihn auf einer Reihe von Schiedsrichterfehlern beruhte, die das Viertelfinale maßgeblich beeinflusst haben.

« Das ist es, was mich am meisten frustriert. Ich werde wegen einer Verkettung von Fehlern ausgeschlossen, die niemals hätten passieren dürfen. Anstatt einen Fehler zu korrigieren, schafft das System einen neuen, und plötzlich ist meine Weltmeisterschaft vorbei. Wie kann das gerecht sein?, Sagte er.

Der Schweizer Nationalspieler bedauert, dass ein WM-Viertelfinale eher von einer Schiedsrichterentscheidung als vom Spiel selbst geprägt war: „Ich spiele diesen Sport lange genug, um meine Fehler einzugestehen, aber ich erwarte auch von den Schiedsrichtern, dass sie denselben Standard erfüllen. In einem WM-Viertelfinale kann eine einzige Entscheidung alles verändern. Meine Mannschaftskameraden mussten das Spiel mit zehn Mann beenden, unser Spielplan war dahin, und alle reden über den Schiedsrichter statt über Fußball.“

Embolo räumt zwar ein, dass er den Einsatz von Technologie seit langem befürwortet, wenn sie dazu beiträgt, offensichtliche Fehler zu korrigieren, ist aber der Ansicht, dass deren Anwendung in diesem Spiel dem Geist des Spiels widersprochen hat. : „Die Fans wollen keine Spiele, die durch technische Fehler oder widersprüchliche Auslegungen entschieden werden. Sie wollen, dass die beste Mannschaft auf dem Platz gewinnt. Ich glaube nicht, dass das heute der Fall war.“

Ein beispielloser Lauf bis ins Halbfinale

Neben den Schiedsrichterentscheidungen kursiert seit Argentiniens Qualifikation eine weitere Statistik: Noch nie zuvor hatte eine Mannschaft das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht, ohne gegen ein Team aus den FIFA Top 10 oder einen ehemaligen Weltmeister anzutreten. Argentiniens Weg begann mit Gruppenspielen gegen Algerien, Österreich und Jordanien, gefolgt vom Achtelfinale gegen Kap Verde, dem Viertelfinale gegen Ägypten und schließlich dem Spiel gegen die Schweiz. Dieser vergleichsweise günstige Weg steht im deutlichen Gegensatz zu dem anderer Turnierfavoriten, die in der K.o.-Phase auf höherrangige Gegner treffen mussten.

Ein mit Spannung erwartetes Aufeinandertreffen mit England

Trotz dieser Kontroversen setzt Argentinien seinen Weg fort und trifft im Halbfinale auf England. Lionel Messi Und seine Teamkollegen werden versuchen, sich erneut für ein WM-Finale zu qualifizieren. Dieses Spiel wird mit Spannung erwartet, sowohl wegen seiner sportlichen Bedeutung als auch wegen der aktuellen Stimmungslage rund um die argentinische Nationalmannschaft. Die Schiedsrichterentscheidungen der vorherigen Spiele werden unweigerlich genauestens unter die Lupe genommen, da die Kritik mit jeder Runde des Wettbewerbs zunimmt.