Ein oppositioneller Stadtrat in Lyon hat eine Petition gestartet, um den seit über 70 Jahren geschlossenen Metallturm Fourvière wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, während der derzeitige Eigentümer das Projekt für nicht realisierbar hält.
Ein „Mini-Eiffelturm“, der seit 1953 geschlossen ist
Der 1894 für die Weltausstellung errichtete, 80 Meter hohe Turm auf dem Fourvière-Hügel bot Besuchern eine Aussichtsplattform und ein Restaurant im ersten Stock. Er wurde 1953 endgültig für die Öffentlichkeit geschlossen und später von der RTF (später TDF) erworben, die ihn zu einem audiovisuellen und Telekommunikationssender umbaute.
Édouard Hoffmann, ein Stadtrat der Fraktion Cœur Lyonnais, startete im Mai eine Petition, in der er eine öffentliche Machbarkeitsstudie forderte. Er ist der Ansicht, dass unser kulturelles Erbe es verdient, erlebt und nicht nur aus der Ferne betrachtet zu werden, und dass der Turm zu einem der schönsten urbanen Aussichtspunkte Europas werden könnte.
Ein Projekt, das vom Eigentümer als nicht realisierbar eingestuft wird.
Die von rund 250 Personen unterzeichnete Petition hat laut TDF kaum Aussicht auf Erfolg. Der Sender hält eine Wiedereröffnung aufgrund zahlreicher Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der aktuellen Nutzung des Geländes als Rundfunkinfrastruktur für unmöglich. Ähnliche Vorschläge gab es bereits in den letzten Jahren, insbesondere im Rahmen des Bürgerhaushalts der Stadt Lyon, die jedoch nie zu konkreten Maßnahmen führten.
Der Turm, der sich im Besitz eines privaten Unternehmens befindet, ist von überall in der Stadt aus sichtbar, insbesondere nachts, wenn er beleuchtet ist, ohne dass die Einwohner von Lyon seine Schwelle überschreiten können.
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