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Ryanair reduziert seine Kapazität in Belgien, um gegen die Erhöhung der Luftfrachtsteuer zu protestieren.

Ryanair reduziert seine Kapazität in Belgien, um gegen die Erhöhung der Luftfrachtsteuer zu protestieren.
Ryanair reduziert seine Kapazität in Belgien, um gegen die Erhöhung der Luftfrachtsteuer zu protestieren.

Ryanair hat als Reaktion auf die Erhöhung der Luftverkehrssteuer, die am 1. Januar 2027 in Kraft treten wird, eine Reduzierung seiner Aktivitäten in Belgien angekündigt. Die Billigfluggesellschaft wird fünf Flugzeuge von ihrem Drehkreuz in Charleroi abziehen und zwei Millionen Sitzplätze aus ihren Flugplänen für die Flughäfen Charleroi und Brüssel-Zaventem für den Winter 2026 und den Sommer 2027 streichen.

Diese Entscheidung folgt der Erhöhung der Passagiersteuer auf Bundesebene. Diese Steuer steigt für Flüge zwischen 500 und 3.500 Kilometern von 5 auf 7 Euro. Ryanair kritisiert dies als Steigerung um 250 Prozent innerhalb von zwei Jahren und befürchtet, dass diese Maßnahme die Wettbewerbsfähigkeit des belgischen Luftverkehrs beeinträchtigt. Der Vorstandsvorsitzende Michael O'Leary hatte die Regierung von Bart De Wever bereits zuvor gewarnt, dass diese Maßnahme zu einem Rückgang des Passagieraufkommens führen würde.

Zu erwartende Folgen für belgische Flughäfen

Das Unternehmen gibt an, dass diese Kapazitätsreduzierung die Anzahl der Flüge ab Belgien ab Ende 2026 direkt beeinflussen wird. Ryanair ist der Ansicht, dass mehrere europäische Länder stattdessen die Luftverkehrssteuern senken oder abschaffen, um das Wachstum des Sektors zu fördern.

Der Flughafen Charleroi, eines der wichtigsten europäischen Drehkreuze von Ryanair, bedauerte die Entscheidung. Der Betreiber gab an, die Gespräche mit der Fluggesellschaft fortzusetzen, um die Auswirkungen auf Passagiere und Flughafenmitarbeiter so gering wie möglich zu halten. Nur wenige Tage zuvor hatte der Flughafen den von der belgischen Regierung erzielten Kompromiss begrüßt, der die Steuererhöhung letztlich auf 7 € pro Passagier begrenzte, nachdem ursprünglich eine Erhöhung auf 10 € erwogen worden war.

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