Tourismusminister Serge Papin versichert, dass alle Fachleute, die gewählten Vertreter der Kommunen und die staatlichen Stellen mobilisiert werden, um den Tourismus in der Gironde wiederzubeleben. Das Großfeuer hat mehr als 40.000 Hektar Land verwüstet und zur Evakuierung von über 220.000 Menschen geführt.
Auf dem Höhepunkt des Brandes riefen die Behörden Besucher dazu auf, nicht in das betroffene Gebiet zu reisen, was zu zahlreichen Stornierungen führte. Laut Minister ist die Buchungsrate der touristischen Betriebe, die während des Brandes auf rund 30 % gesunken war, diese Woche wieder auf 60 % gestiegen. Dieser Wert liegt jedoch weiterhin unter den üblicherweise in der Hochsaison im Sommer erzielten Werten.
Versprochene Hilfe für Fachkräfte
Es müssen Kommunikationskampagnen mit Tourismusorganisationen gestartet werden, um Urlauber zu beruhigen und auf noch zugängliche Sehenswürdigkeiten hinzuweisen. Serge Papin zeigt sich trotz der erheblichen Schäden und des durch die Brände hinterlassenen Eindrucks optimistisch für die zweite Augusthälfte.
Die Regierung verhandelt derzeit mit Versicherern über Entschädigungszahlungen an Unternehmen, die von den Evakuierungen und den Umsatzeinbußen betroffen sind. Geplante Maßnahmen umfassen Kurzarbeitslosengeld, Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern sowie Unterstützung durch Banken. Serge Papin wird am 17. August gemeinsam mit Premierminister Sébastien Lecornu in die Gironde reisen.
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