— „Ich möchte unbedingt das Finale sehen“: Moïse Kouamé möchte bei den French Open früher spielen, um das Spiel PSG gegen Arsenal nicht zu verpassen.
„Ich möchte unbedingt das Finale sehen“: Moïse Kouamé möchte bei den French Open früher spielen, um das Spiel PSG gegen Arsenal nicht zu verpassen.

Moïse Kouamé erlebt die French Open in rasantem Tempo. Der 17-jährige Franzose, Weltranglisten-318., erhielt eine Wildcard und erreichte nach einem Fünfsatzsieg gegen Adolfo Daniel Vallejo die dritte Runde. Damit gehört er zu den jüngsten Spielern in der Open Era, die diese Phase des Turniers in Paris erreicht haben. 

Eine dritte Runde… am Tag des PSG-Finales

Sein nächstes Spiel ist für Samstag gegen den Chilenen Alejandro Tabilo angesetzt. Das Problem: Am selben Samstag trifft PSG um 18 Uhr im Champions-League-Finale auf Arsenal. Kouamé, der sich selbst als Pariser Fan bezeichnet, hofft, eine Überschneidung seiner Partie mit dem Spiel seines geliebten Vereins zu vermeiden. 

„Ich könnte fragen, ob ich morgens spielen darf.“

Auf Nachfrage von TNT Sports gab Moïse Kouamé zu, dass er gerne früher angesetzt würde: „Ich könnte fragen, ob ich morgens spielen darf.“Ein Satz, ausgesprochen mit einem Lächeln, der aber deutlich seinen Wunsch zum Ausdruck bringt: seine dritte Runde zu spielen, ohne dafür das europäische Finale von PSG aufgeben zu müssen. 

Der junge Franzose machte aus seiner Verbundenheit zum Pariser Club kein Geheimnis: „Ich möchte das Finale unbedingt sehen.“Er erklärte, dieses Spiel sei wichtig für PSG und auch für ihn als Fan. Mit 17 Jahren befindet sich Kouamé somit in einem seltsamen Dilemma: Er kann seinen Traum von den French Open verfolgen und gleichzeitig die Ziele von PSG im Auge behalten. 

Roland-Garros hat es nicht wirklich gehört.

Laut Spielplan ist Kouamé-Tabilo nach zwei Damenpartien der dritte Spieler auf dem Court Suzanne-Lenglen. Das bedeutet, dass der Franzose möglicherweise noch auf dem Platz steht, wenn das Spiel PSG gegen Arsenal beginnt. 

Moïse Kouamé erlebt die wichtigste Woche seiner jungen Karriere, ist aber gleichzeitig immer noch ein 17-jähriger PSG-Fan, der sein Team im Champions-League-Finale sehen möchte. Zwischen Roland-Garros und Paris muss er sich eigentlich nicht entscheiden: Er will sein Spiel gewinnen und dann PSG den Sieg gönnen.