Am Freitag widmete BFMTV dem Tod der elfjährigen Lyhanna eine Sondersendung. Laurence Beneux, Journalistin und Autorin des Buches, sprach darüber. Sexueller Kindesmissbrauch: Französische HeucheleiDies führte zu einer peinlichen Situation am Set. Auf die Tragödie angesprochen, prangerte sie den ihrer Meinung nach fehlenden politischen Willen im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Frankreich an.
"Eine überwältigende politische Verantwortung"
Laurence Beneux machte zunächst die politischen Führer verantwortlich: Es besteht eine absolut erdrückende politische Verantwortung. Seit Jahrzehnten fehlt es am politischen Willen.sagte sie.
Anschließend zitierte sie Gérald Darmanin und Emmanuel Macron und kritisierte sie dafür, dass sie ihre Empörung über die Missstände öffentlich zum Ausdruck brachten, als ob sie diese zum ersten Mal entdeckten: „Wenn ich sehe, wie Gérald Darmanin und Emmanuel Macron sich über Fehlfunktionen empören, als hätten sie plötzlich die Existenz des Mondes entdeckt, dann muss ich träumen!“
Die Beziehung zwischen Emmanuel Macron und Brigitte Macron wurde in Frage gestellt
Die Sendung nahm eine unerwartete Wendung, als Laurence Beneux das Privatleben des Staatsoberhauptes ansprach. „Und wo wir gerade von Dysfunktionalität sprechen: Emmanuel Macron hat das in Bezug auf seine Frau nicht sonderlich gestört.“, sagte sie.
Der Moderator versuchte sofort, sie zu unterbrechen. Die Gästin fuhr jedoch fort: „Das Schutzalter für sexuelle Handlungen lag für eine Person in einer Autoritätsposition schon immer bei 18 Jahren. Und wenn ein Lehrer seine Schülerin verführt…“
Die Journalistin unterbrach sie erneut: "Nun, das ist ein anderes Thema."
„Es sendet eine Botschaft der Straflosigkeit aus.“
Laurence Beneux ergriff erneut das Wort und verteidigte ihre Position: „Das vermittelt die Botschaft der Straflosigkeit! Und das ist verboten.“„Sie erklärte es“, sagte sie. Die Moderatorin versuchte daraufhin, die Gesprächsführung wieder in die Hand zu nehmen, während das Studiopublikum sichtlich verlegen war.
Emmanuel Macron war 15 Jahre alt, als er Brigitte kennenlernte.
Zur Erinnerung: Emmanuel Macron lernte Brigitte Auzière 1993 am Lycée La Providence in Amiens kennen. Er war 15 Jahre alt, sie 40 und Französischlehrerin. Sie leitete außerdem eine Theaterwerkstatt. Zwischen ihnen entwickelte sich eine enge Freundschaft durch ihre gemeinsame Liebe zu Literatur und Theater. Angesichts von Gerüchten beschlossen Emmanuel Macrons Eltern, ihn zum Schulabschluss nach Paris zu schicken. Trotz der Entfernung blieben die beiden mehrere Jahre in Kontakt. Brigitte Auzière war damals verheiratet und Mutter von drei Kindern. Nach ihrer Scheidung wurde ihre Beziehung offiziell. Das Paar heiratete am 20. Oktober 2007 in Le Touquet.