Es wird erwartet, dass Léa Salamé die 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 im September bis zum Ende der Präsidentschaftswahlen verlassen wird.
Es wird erwartet, dass Léa Salamé die 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 im September bis zum Ende der Präsidentschaftswahlen verlassen wird.

Da die Präsidentschaftswahlen 2027 nur noch ein Jahr entfernt sind, wird Léa Salamé voraussichtlich Ende September 2026 die 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 verlassen. Dieses Szenario wurde angekündigt von Le ParisienDieses intern als wahrscheinlichstes Szenario dargestellte Szenario basiert auf der Annahme einer politischen Ankündigung von Raphaël Glucksmann um diese Zeit. In diesem Szenario würde Léa Salamé Ende August tatsächlich wieder auf Sendung gehen, jedoch nur für wenige Wochen, bevor sie zurücktritt.

Diese Aussicht befeuert bereits die Diskussionen über die Gestaltung der Abendnachrichten im Herbst. Bei France 2 erscheint die Idee eines vorübergehenden Ausscheidens von Léa Salamé nicht mehr nur als Möglichkeit, sondern als ernsthaft in Betracht gezogene Hypothese.

Léa Salamé vertritt eine klare Position, sollte Raphaël Glucksmann Kandidat werden.

Seit mehreren Monaten vertritt Léa Salamé öffentlich eine einheitliche Position zu diesem Thema. Die Journalistin erklärte, sie würde ihre Tätigkeit im Rundfunk einstellen, sollte Raphaël Glucksmann seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl bekanntgeben. Sie begründete dies damit, dass sie jegliche Unklarheiten bezüglich ihrer journalistischen Unabhängigkeit ausräumen und keinen Zweifel an der Neutralität ihrer Arbeit lassen wolle.

Jean-Baptiste Marteau erscheint als die logischste Wahl.

Sollte Léa Salamé für mehrere Monate ausfallen, scheint Jean-Baptiste Marteau nun der aussichtsreichste Kandidat zu sein, um von Montag bis Donnerstag auf France 2 einzuspringen. Da er bereits als Léa Salamés regelmäßige Vertretung etabliert ist, profitiert Jean-Baptiste Marteau von unmittelbarer Kenntnis des Formats, der Drehbücher und der Erwartungen des Publikums.

Dieses Szenario bietet einen klaren Vorteil für France 2. Indem der Sender Jean-Baptiste Marteau die 20-Uhr-Nachrichten anvertraut, setzt er auf ein den Zuschauern bereits bekanntes Gesicht und nicht auf eine fremde Persönlichkeit oder einen neuen Moderator, der eine längere Eingewöhnungszeit benötigen würde.

Die Spur zu Sonia Mabrouk ist erkaltet.

Der Name Sonia Mabrouk fiel kurzzeitig im Zusammenhang mit Spekulationen über eine mögliche Nachfolge. Diese Möglichkeit wurde jedoch nicht bestätigt. Die Geschäftsleitung von France Télévisions hat sich nie klar zu dieser Option geäußert und setzt offenbar lieber auf die vorhandenen Talente in der Redaktion.

Jean-Baptiste Marteau hat daher nach und nach an Boden gewonnen. Sein Profil als natürlicher Nachfolger, der bereits im Amt ist, wird immer deutlicher, je wahrscheinlicher ein Abschied von Léa Salamé wird.

Starke Bewertungen, die Jean-Baptiste Marteau zugutekommen.

Jean-Baptiste Marteaus Glaubwürdigkeit beruht auch auf seiner Fernsehpräsenz. Als er Léa Salamé während ihres Urlaubs vertrat, erzielten seine Sendungen der 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 bemerkenswerte Einschaltquoten. In mehreren Nachrichtensendungen, die Ende Oktober 2025 ausgestrahlt wurden, erreichte Jean-Baptiste Marteau durchschnittlich 4,01 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 20,6 % entspricht. Bei seinem ersten Einsatz als Vertretungsmoderator lockte er sogar 4,12 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme, was einem Marktanteil von 21,1 % entspricht.

Zum Vergleich: Léa Salamés erste Sendungen als Moderatorin der 20-Uhr-Nachrichten auf France 2 erreichten durchschnittlich 3,84 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 20,4 %. Diese Zahlen reichen zwar nicht aus, um eine Überlegenheit endgültig zu beweisen, zeigen aber, dass Jean-Baptiste Marteau den Sendeplatz effektiv ausfüllen und ein großes Publikum erreichen kann.

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