Das angekündigte Verschwinden von TELE Die Absetzung des Sonntagsprogramms von TF1 hat bei Jean-Michel Larqué starke Emotionen ausgelöst. Der ehemalige Mittelfeldspieler von AS Saint-Étienne, ehemalige Moderator und Experte der Sendung reagierte verbittert auf die Einstellung des Programms, dessen letzte Ausstrahlung für den 14. Juni 2026 geplant ist. TF1 bestätigte dies. TELE würde in seiner jetzigen Form zu Beginn des neuen akademischen Jahres enden und durch ein neues Multisportprogramm an Sonntagmorgen ersetzt werden.
Eine traditionsreiche französische Fußballsendung wird demnächst abgesetzt.
In 1977 gegründet, TELE Sie gehört zum Erbe des französischen Sportfernsehens. Laut den Archiven des französischen Fernsehsenders INA lief die Sendung erstmals am 16. September 1977 auf TF1 und belegt damit ihre außergewöhnliche Langlebigkeit. Über Jahrzehnte etablierte sie sich als eine der legendärsten Fußballsendungen im Fernsehen, bevor sie in den letzten Saisons von Grégoire Margotton moderiert wurde. Die 1977 gestartete Sendung begrüßte zahlreiche Persönlichkeiten des französischen Fußballs in ihrem Studio, darunter Jean-Michel Larqué.
Jean-Michel Larqué spricht von einem Verschwinden, das er als Qual empfindet.
Gast der Show Rothen s'enflamme Auf RMC verriet Jean-Michel Larqué das TELE war Teil seines Lebens. Er beschreibt das Ende des Programms als ein "langsame Qual"Er erklärte, dass es kein Grund zur Freude sei, dieses allmähliche Verschwinden mitzuerleben.
Jean-Michel Larqué verteidigte ebenfalls eine bestimmte Vision des Fernsehfußballs. In seinen Ausführungen argumentierte er, dass der moderne Fußball dem Breitensport den Rücken gekehrt habe. Er erinnerte an das Werk von Didier Roustan und lobte die Kreativität seiner Dokumentarfilme sowie die Einzigartigkeit seiner Porträts, die er als wahre journalistische Werke bezeichnete.
Warum Jean-Michel Larqué von einer katastrophalen redaktionellen Entscheidung spricht
Jean-Michel Larqués Kritik richtet sich im Kern gegen die Strategie von TF1. Er ist der Ansicht, dass der Sender seine besten Einschaltquoten verspielt hat, indem er sich schrittweise vom Fußball distanziert hat, obwohl der Sport einst eine zentrale Rolle in den größten Erfolgen des Senders spielte. Larqué bedauert zudem, dass TF1 bestimmte Rechte aufgegeben und dem Fußball weniger Bedeutung beigemessen hat, während andere Sportarten, insbesondere Rugby, nun offenbar mehr Unterstützung vom Management erhalten. Vor diesem Hintergrund charakterisiert er die Entscheidung, „Eine katastrophale redaktionelle Entscheidung.“
Die Sportredaktion von TF1 gab ihrerseits die Absage bekannt. TELE als eine Neuausrichtung, die darauf abzielt, mehr Raum für andere Disziplinen innerhalb der Gruppe zu schaffen, mit der Einführung eines Multisport-Magazins ab Beginn des akademischen Jahres im September.
Ein Ende im Regal, aber nicht unbedingt ein vollständiges Verschwinden der Marke.
Die Einstellung des Vertrags mit Téléfoot bedeutet nicht automatisch das vollständige Verschwinden des Namens. Die Marke TELE Die Sendung könnte auf den digitalen Plattformen des Konzerns, insbesondere auf TF1+, mit Fußballinhalten, deren Format noch nicht endgültig feststeht, weitergeführt werden. Der Sender hat somit die Absetzung der Fernsehsendung in ihrer jetzigen Form bestätigt, lässt aber die Möglichkeit einer Fortsetzung in einer digitalen Version offen.