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Bixente Lizarazu wird die Weltmeisterschaft 2026 nicht kommentieren. Der ehemalige Weltmeister, der sich zu einer der prägendsten Stimmen des französischen Fußballs im Fernsehen entwickelt hat, äußerte seine Enttäuschung darüber, dass TF1 die Übertragungsrechte verloren hat. In der Morgensendung von France Inter erklärte er, dass er bei der nächsten Weltmeisterschaft nicht mehr im Kommentatorenteam sitzen werde. Die Rechte, die lange Zeit TF1 innehatte, wurden für die Ausgaben 2026 und 2030 an M6 erworben. Es ist das erste Mal seit 1975, dass TF1 die Weltmeisterschaft nicht mehr überträgt.

„Seit ich mit dem Fußballspielen aufgehört habe, habe ich jede Weltmeisterschaft kommentiert.“

Bixente Lizarazu verbarg seine Frustration nicht. „Natürlich war ich ziemlich enttäuscht.“„Er vertraute mir an, dass er seit dem Ende seiner aktiven Karriere im Jahr 2006 jede Weltmeisterschaft und jede Europameisterschaft kommentiert habe. Der Experte wollte jedoch nicht überreagieren.“ „Ich habe noch andere Tricks im Ärmel.“Er versicherte es. Als begeisterter Radfahrer erwähnte er insbesondere seinen Wunsch, den Mont Ventoux in Angriff zu nehmen, mit dem Ziel, die legendärsten Bergpässe zu bezwingen.

Lizarazu schaltet während der Spiele der französischen Nationalmannschaft auf Radiohören um.

Auch wenn er die Weltmeisterschaft 2026 nicht für TF1 kommentieren wird, bleibt Bixente Lizarazu in den Medien präsent. Er ist regelmäßig in den Morgensendungen von franceinfo zu sehen, die den Spielen der französischen Nationalmannschaft vorausgehen oder im Anschluss folgen. Auch sein TF1-Kollege Grégoire Margotton ist diesen Sommer nicht ganz vom Fußball fern. Der Journalist wirkt an Sendungen über France Inter mit, insbesondere rund um das Spiel Frankreich gegen Irak am 22. Juni und das Spiel Frankreich gegen Norwegen am 26. Juni.

Auch Grégoire Margotton war vom Ende eines Zyklus betroffen.

Wie Lizarazu räumte auch Grégoire Margotton ein, dass diese Situation seine Gewohnheiten verändern würde. Auch er war Gast in der Morgensendung und sagte, er freue sich, einen Monat lang Teil dieses Radio-Abenteuers zu sein, gab aber gleichzeitig zu, dass das Fehlen einer Weltmeisterschaft, über die er kommentieren könnte, unweigerlich eine Lücke hinterlassen würde. Er weigerte sich jedoch, in Nostalgie zu verfallen. Seiner Meinung nach wäre es nach fünf Weltmeisterschaften, die er miterlebt habe, und erst recht für Lizarazu, einen Weltmeister als Spieler, übertrieben, sich zu beklagen.

Für TF1 beginnt ein neues Kapitel.

Da M6 die Übertragungsrechte für die Weltmeisterschaften 2026 und 2030 übernimmt, verliert TF1 ein historisches Fußballereignis. Für Lizarazu und Margotton, die seit Jahren die wichtigsten Spiele der französischen Nationalmannschaft begleiten, markiert der Sommer 2026 daher einen Wendepunkt. Einen endgültigen? Das wird die Zeit zeigen…