Arthur Jugnot schrieb und inszenierte „Tout feu tout flamme“ (Alles Feuer und Flamme), eine Musicalkomödie, die die Figur der Jeanne d’Arc humorvoll neu interpretiert und am 26. August an der Comédie de Paris Premiere feiert. Die Show bietet eine Originalmusik von Romain Trouillet und ein Ensemble von fünf Darstellern.
Eine fast wahre Geschichte der Jungfrau von Orléans
Weit entfernt von der klassischen historischen Erzählung der jungen Schäferin aus Domrémy, die Frankreich von den Engländern befreite und Karl VII. krönte, präsentiert das Stück eine Jeanne d’Arc, die keine Stimmen, sondern Lieder hört. Das ungewöhnliche Drehbuch knüpft an parodistische Musicals wie „Spamalot“ oder „Les Producteurs“ an und verlegt die Handlung in den intimeren Rahmen eines kleinen Pariser Theaters.
Auf der Bühne teilen sich Pierre Bénézit, Zoé Bidaud, Victor Bourigault, Sara Sousa und Djamel Mehnane die Rollen in dieser Neuinterpretation, die Stepptanz, Gesangseinlagen und humorvolle Elemente miteinander verbindet und, dem Versprechen der Show entsprechend, sogar einige Saltos beinhaltet.
Ein historischer Veranstaltungsort, der dem Humor und der Komödie gewidmet ist
Die Comédie de Paris, ein Veranstaltungsort im 9. Arrondissement, der 1929 unter dem Namen Menus Plaisirs eröffnet wurde, hat mehrere Wandlungen durchgemacht, vom Kabarett bis hin zu einer Hochburg des Pariser Humors unter der Leitung von Jean-Pierre Bigard bis 2022. Sie wird heute von einem Kollektiv geführt, zu dem auch Arthur Jugnot selbst gehört.
Die Aufführungen von Tout feu tout flamme finden von Mittwoch bis Samstag um 19 Uhr statt, mit einer Matinee am Sonntag um 15 Uhr, für eine erste Reihe von Terminen, die bis Anfang Januar 2027 laufen.
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