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Laut einer am Montag veröffentlichten Studie der Nationalen Beobachtungsstelle für Gewalt gegen Frauen ist die Zahl der Opfer sexueller Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln seit 86 um 2016 Prozent gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 3 Fälle durch die Polizei erfasst, das ist ein Anstieg von 374 % im Vergleich zum Vorjahr. 6 % der Angriffe ereigneten sich auf die Region Île-de-France, was auf ein anhaltendes Problem im Verkehrssystem der Hauptstadt hinweist. Eine Zahl, die umso alarmierender ist, wenn man bedenkt, dass laut einer Statistik des Innenministeriums 44 % der Personen, denen in der Region Île-de-France sexuelle Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeworfen wird, Ausländer sind. In den Provinzen steigt dieser Wert auf 62 %.

Die Profile der Angreifer sind aufschlussreich: Von den beteiligten Ausländern stammen 17 Prozent aus dem Maghreb, 23 Prozent aus Afrika südlich der Sahara und 11 Prozent aus Asien. Diese Realität unterstreicht die Wirkungslosigkeit der Politik zur Ausweisung illegaler Einwanderer und Ausländer im Rahmen der OQTF (Verpflichtung zum Verlassen des französischen Territoriums), die größtenteils noch immer nicht umgesetzt wird. Während sich diese Menschen weiterhin frei bewegen können, sind es die französischen Frauen, die den Preis dafür zahlen: Sie werden in vermeintlich sicheren öffentlichen Räumen Opfer von Belästigungen, Übergriffen und Vergewaltigungen.

Bei der Mehrheit der Opfer handelt es sich um Frauen (91 % der erfassten Fälle), und 75 % der Opfer sind unter 30 Jahre alt. Sieben von zehn Frauen in der Île-de-France geben an, im Laufe ihres Lebens bereits Opfer sexueller oder sexistischer Gewalt im Nahverkehr geworden zu sein. Angesichts dieser für sie alltäglichen Unsicherheit geben 80 % der Frauen an, bei der Nutzung dieser Verkehrsmittel wachsam zu bleiben, und mehr als die Hälfte gibt zu, bestimmte Linien oder Uhrzeiten zu meiden. Allerdings erstatten nur 7 % der Opfer Anzeige. Diese Zahl offenbart das Misstrauen gegenüber einem Justizsystem, das angesichts dieser Verbrechen als ineffektiv wahrgenommen wird.

Allerdings ist der Wandel im Zeugenverhalten auffällig: 23 % der Opfer erhielten im Jahr 2024 Hilfe von Dritten, im Jahr 10 waren es lediglich 2016 %. Meldesysteme wie Helpline-Nummern oder Notrufnummern auf Plattformen werden noch immer wenig genutzt, lediglich 12 % der Nutzer haben sie genutzt. Um diesem wachsenden Problem entgegenzuwirken, wurden einige Maßnahmen ergriffen, beispielsweise Rufbusse nach 22:XNUMX Uhr. Doch fordern mehrere feministische Gruppen, darunter das Kollektiv Nemesis, eine strenge Einwanderungspolitik und die strikte Anwendung der OQTFs für ausländische Angreifer sowie hohe Gefängnisstrafen, die für französische Angreifer vollstreckt werden.