Fans der Jagd auf geschützte Arten in Afrika, Eric und Donald Jr. Trump, veröffentlichen Fotos ihrer Trophäen in sozialen Netzwerken. Aber wenn sie das Internet empören, beruft sich ihr Vater, Donald Trump, auf den 2. Verfassungszusatz, um ihr Vorgehen zu verteidigen.
Die Jagd auf große geschützte Tiere fördert Naturschutzverbände und ist ein Zeitvertreib, der den Superreichen auf der Suche nach Nervenkitzel vorbehalten ist. Eine illegale Aktivität, die kritisiert, aber wenig verurteilt wird, wie die Geschichte von Walter Palmer zeigt, dem Zahnarzt aus Minnesota, der im Juli 2015 den berühmten Löwen Cecil für einen Scheck über 50 US-Dollar tötete. Eine grausame Tat, die von den simbabwischen Behörden beschönigt wurde und die bei Internetnutzern Empörung hervorrief.
Wie dieser Zahnarzt aus Minnesota wildern die Nachkommen von Donald Trump seit vielen Jahren in afrikanischen Ländern, wie aus einem Video einer mörderischen Safari hervorgeht, in dem sie von ihren makabren Heldentaten in Simbabwe im Jahr 2011 berichten.
In diesem Video sehen wir Eric und Donald Jr. Trump, wie sie neben den Leichen eines Leoparden, Dachses, Nashorns, Büffels oder, noch schlimmer, eines hängenden Krokodils posieren. Wenn dieser Zeitvertreib schockiert, wurde eine Petition an die Söhne des Kandidaten für das Weiße Haus gerichtet, ihre Aktivitäten einzustellen, Donald Trump geht sogar so weit, sie zu verteidigen, indem er sich auf den 2. Verfassungszusatz der Vereinigten Staaten beruft, der das Tragen von Schusswaffen erlaubt: « Meine Söhne lieben es zu jagen. Sie sind sehr stolz Mitglieder der National Rifle Association (mächtige Schusswaffenlobby in den Vereinigten Staaten). Ich bin ein großer Anhänger des zweiten Verfassungszusatzes. »
Ein falscher Vorwand, um die makabren Aktivitäten seiner Nachkommen zu verteidigen? Im Dezember 2015 stuften die Vereinigten Staaten afrikanische Löwen als gefährdete Art ein: Weltweit gibt es nur noch 20 Exemplare. Allerdings bleibt Wilderei für einige Organisatoren eine lukrative Tätigkeit, da die Jagd auf geschützte Arten, die von Westlern geschätzt wird, gut bezahlt wird und leider selten strafrechtlich verfolgt wird.
Donald und Eric #Trumpf posiert mit einem einheimischen Leoparden in Afrika.#Tiere pic.twitter.com/pUVxfCbLrM
– MIGUEL (@MIGUE67MIGUE) 4 März 2016
Erinnerung daran, dass Trumps Sohn in Afrika auf die Jagd ging, einen Elefanten schlachtete und ihm für ein Foto den Schwanz abschnitt – TMZ, 2012 pic.twitter.com/QZSEznwLtZ — Brian Ries (@moneyries) 2 März 2016
Sohn von Donald #Trumpf #Wildtierkriminalität Sehen Sie Afrika und töten Sie seine Schönheit, sein Herz und seine Seele. #Schleich pic.twitter.com/bwBSXCNysU
– Loki (@birivertribe) 23 Januar 2016
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