Ein Transavia-Flug von Paris-Orly nach Sfax in Tunesien musste am Montag, dem 5. Januar, wegen Rauchentwicklung im Cockpit auf dem Flughafen Lyon-Saint-Exupéry notlanden. Der Vorfall ereignete sich über Ostfrankreich.
Der Flug mit einer Boeing 737-800 startete planmäßig im Großraum Paris mit Ziel Sfax-Thyna. Kurz nach dem Überfliegen von Saint-Étienne wurde eine Anomalie im vorderen Bereich des Flugzeugs festgestellt, woraufhin die Besatzung die für solche Situationen festgelegten Sicherheitsmaßnahmen einleitete.
Ein von der Besatzung ausgelöstes Notsignal
Nachdem die Piloten Rauch im Cockpit bemerkt hatten, setzten sie ein internationales Notsignal, bekannt als Squawk 7700, ab, um auf ein ernstes Problem hinzuweisen, das die sofortige Aufmerksamkeit der Flugsicherung erforderte. Daraufhin wurde beschlossen, das Flugzeug zum nächstgelegenen Flughafen mit der notwendigen Infrastruktur umzuleiten.
Das Flugzeug landete schließlich ohne Zwischenfälle auf dem Flughafen Lyon-Saint-Exupéry, wo zuvor Rettungskräfte alarmiert worden waren. Die Landung verlief normal, und es waren keine Notfall-Evakuierungen erforderlich.
Ein schnelles Eingreifen von Bodenrettungsteams
Nach der Landung auf dem Rollfeld führten Feuerwehr und Flughafen-Sicherheitspersonal umgehend Standardkontrollen durch. Die Situation wurde schnell unter Kontrolle gebracht, und es wurde kein Rauch in der Passagierkabine gemeldet.
Es wurden keine Verletzungen unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern gemeldet. Alle konnten das Flugzeug nach dem vollständigen Abschalten der Triebwerke ruhig verlassen.
Die Sicherheit der Passagiere wird vom Unternehmen besonders betont.
Die Fluggesellschaft bestätigte die Umleitung und erklärte, dass diese Entscheidung getroffen worden sei. „gemäß den Verfahren des Herstellers, den internen Richtlinien und dem Vorsorgeprinzip“Sie bekräftigte erneut, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung für sie oberste Priorität habe.
Aufgrund der unerwarteten Landung und betrieblicher Einschränkungen wurde der ursprüngliche Flug nach Tunesien für den Tag gestrichen. Die Passagiere wurden in Lyon betreut und erhielten alternative Reisemöglichkeiten oder Unterkünfte, bevor ihre Reise fortgesetzt wurde.
Eine technische Untersuchung des Geräts ist im Gange.
Das Flugzeug blieb zur Durchführung einer gründlichen technischen Untersuchung am Flughafen Lyon am Boden. Die genaue Ursache des im Cockpit festgestellten Rauchs wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Diese Art von Umleitung ist Teil der strengen Protokolle der Zivilluftfahrt, die eine sofortige Landung vorschreiben, sobald eine Rauchentwicklung an Bord gemeldet wird, da dies potenzielle Risiken für die Flugsicherheit birgt.