15-jähriger Junge an Bahnübergang getötet: 225.000 Euro Bußgeld gegen SNCF gefordert
15-jähriger Junge an Bahnübergang getötet: 225.000 Euro Bußgeld gegen SNCF gefordert

Am 17. Oktober 2016 wurde der 15-jährige Nicolas auf dem Weg zur High School beim Überqueren des Bahnübergangs Wavrin von einem Regionalzug mit 85 km/h tödlich erfasst. 

Neun Jahre nach den Ereignissen erschien die SNCF vor dem Gericht in Lille wegen „fahrlässiger Tötung durch eine juristische Person“. Der Staatsanwalt forderte eine Geldstrafe von insgesamt 225 Euro, aufgeteilt auf 000 Euro für SNCF Réseau und 150 Euro für SNCF Mobilités, da die „Verschulden“ der SNCF zum Tod des Teenagers beigetragen hätten. 

Das Urteil wurde am Geburtstag des Opfers verkündet.

Die Anhörung wurde vertagt und das Urteil wird am 21. Mai verkündet, dem Geburtstag von Nicolas. 

Dies ist nicht die erste Tragödie dieser Art bei der SNCF. Besonders in Erinnerung ist uns der TGV-Unfall in Eckwersheim im Jahr 2015, bei dem die SNCF im Oktober 2024 wegen Fahrlässigkeit mit einer Geldstrafe von 400 Euro belegt wurde.