Bei einem Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris sagte der Präsident Emmanuel Macron Die Möglichkeit eines bedeutenden europäischen Truppeneinsatzes in der Ukraine wurde im Falle eines Waffenstillstands mit Russland erörtert. Diese Perspektive, die als Beitrag zu einer künftigen Friedensmission präsentiert wurde, spiegelte das verstärkte Engagement Frankreichs an der Seite seiner europäischen Partner und der Ukraine angesichts der anhaltenden und hohen Spannungen in Osteuropa wider. An diesem internationalen Treffen nahmen Vertreter aus 35 Ländern, darunter 27 Staats- und Regierungschefs, teil. Zum Abschluss wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die Aufstellung einer multinationalen Truppe im Falle einer Einstellung der Kampfhandlungen vorsah. Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Ukraine zählten zu den treibenden Kräften dieser Initiative, über die insbesondere TF1 Info berichtete.
Deutschland hatte ebenfalls seine Bereitschaft angedeutet
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte angedeutet, dass Berlin sich an den gemeinsamen Bemühungen beteiligen könne, und klargestellt, dass deutsche Truppen in einem NATO-Mitgliedstaat in der Nähe der Ukraine und nicht direkt auf ukrainischem Boden stationiert würden. Die Vereinigten Staaten, obwohl formell nicht Teil der Koalition, blieben ein wichtiger Akteur. US-Gesandter Steve Witkoff hatte erklärt, die Protokolle zur künftigen Sicherheit der Ukraine seien weitgehend abgeschlossen, und einen US-„Backstop“ erwähnt, der die Effektivität der Operation gewährleisten solle. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hatte diese kollektive Mobilisierung begrüßt, da er sie als starkes politisches Signal für die Stabilität seines Landes ansah.
Emmanuel Macron hatte die Konturen eines bedeutenden militärischen Beitrags skizziert.
Er hatte die Entsendung von „mehreren Tausend“ Soldaten für Auslandseinsätze erwähnt. Verschiedenen damals kursierenden Schätzungen zufolge hätte das französische Kontingent zwischen 5.000 und 7.000 Soldaten umfassen können, von insgesamt rund 15.000 geplanten europäischen Soldaten. Diese Truppe sollte sowohl eine abschreckende Wirkung gegen eine mögliche Wiederaufnahme der Kampfhandlungen als auch die langfristige Sicherheit des ukrainischen Luftraums gewährleisten. Das Staatsoberhaupt betonte zudem Frankreichs Beteiligung am Wiederaufbau und der Erneuerung der ukrainischen Armee durch verstärkte finanzielle und logistische Unterstützung. Der Sprecher des französischen Außenministeriums, Pascal ConfavreuxEr bezeichnete das Treffen als „sehr wichtig“ und betonte das Ziel, ein koordiniertes Angebot von Sicherheitsgarantien zu erreichen, das europäische Unterstützung mit einem amerikanischen Backstop verbindet.