Laut einer von Drees veröffentlichten Studie stellten die französischen Departements im Jahr 2024 47,8 Milliarden Euro für Sozialleistungen bereit, was einem Anstieg von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist auf alle wichtigen Ausgabenbereiche zurückzuführen, insbesondere auf die Kinder- und Jugendhilfe, die Altenpflege und die Behindertenhilfe.
Die Kinder- und Jugendhilfe stellt mit 11,7 Milliarden Euro den größten Ausgabenposten dar, ein Anstieg von 6,7 %. Dieser Trend verschleiert jedoch erhebliche regionale Unterschiede, da einige Departements Zuwächse deutlich über dem nationalen Durchschnitt verzeichnen.
Zuwächse in allen Ausgabenkategorien
Die Ausgaben für Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen erreichten 10,9 Milliarden Euro, ein Anstieg um 6,2 Prozent, vor allem aufgrund der gestiegenen Kosten für stationäre Pflege und der Zunahme ambulanter Pflegedienste. Die Ausgaben für Dienstleistungen für ältere Menschen beliefen sich auf 9,2 Milliarden Euro, ein Plus von 4,1 Prozent, insbesondere bedingt durch die gestiegene Zahl der Leistungsempfänger und Lohnerhöhungen in der ambulanten Pflege.
Im Gegensatz dazu stiegen die Ausgaben für aktive und Auslands-Solidaritätsleistungen moderater auf 11,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 1,3 % entspricht. Dieser Anstieg ist im Kontext zu betrachten, da einige Ausgaben in bestimmten Kommunen mittlerweile vom Staat übernommen werden.
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