Die Anti-Homophobie-Organisation Stop Homophobia hat angekündigt, in Frankreich Klage gegen Elon Musk wegen „öffentlicher Beleidigungen einer Personengruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität“ eingereicht zu haben. Die Klage folgt auf mehrere Beiträge des Eigentümers des sozialen Netzwerks X, in denen der amerikanische Milliardär französische Richter mit als homophob empfundener Sprache angriff.
Laut dem Anwalt des Verbandes, Étienne Deshoulières, wurden diese Nachrichten im Zusammenhang mit den in Frankreich laufenden Ermittlungen zu möglichen Missbräuchen der X-Plattform veröffentlicht. Elon Musk hatte scharf auf die Ermittlungen gegen das soziale Netzwerk reagiert, dem von einigen Politikern und Justizbeamten vorgeworfen wird, die Verbreitung von Hassbotschaften und Desinformation zu fördern.
Eine neue Spannung zwischen X und dem französischen Justizsystem
Die Beiträge der Chefs von Tesla und SpaceX lösten in den sozialen Medien und der Politik umgehend zahlreiche Reaktionen aus. Stop Homophobie ist der Ansicht, dass die Äußerungen die Grenzen politischer und juristischer Kritik überschreiten und nach französischem Recht Straftatbestände wegen homophober Beleidigungen darstellen.
Seit der Übernahme von Twitter (jetzt X) hat sich das Verhältnis von Elon Musk zu verschiedenen europäischen Behörden zunehmend verschlechtert. Das soziale Netzwerk ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen und Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Inhaltsmoderation, dem Kampf gegen Hassrede und der Einhaltung der EU-Digitalvorschriften.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.