Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle in Frankreich hat die SNCF beschlossen, bis Montag 71 Intercités-Züge ausfallen zu lassen. Die Bahngesellschaft befürchtet Ausfälle der Klimaanlagen in den Zügen angesichts der erwarteten Temperaturen von bis zu 40 °C in einigen Regionen. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme soll verhindert werden, dass Fahrgäste in überhitzten Zügen festsitzen oder auf den Gleisen zum Stehen kommen.
Mehrere wichtige Bereiche betroffen
Mehrere Strecken sind von diesen Zugausfällen besonders betroffen. Auf den Linien Paris–Orléans–Limoges–Toulouse, Paris–Clermont-Ferrand und Bordeaux–Marseille wird es zu teilweisen Fahrplanänderungen kommen. Fahrgästen wird empfohlen, ihre Reise zu verschieben oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen. Die SNCF plant, den Betrieb schrittweise wieder aufzunehmen, sobald es die Wetterbedingungen zulassen.
Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Météo-France weiterhin Hitzewarnungen der Stufe Orange für mehrere Départements ausgibt. Die Behörden empfehlen, Reisen während der heißesten Stunden einzuschränken. Der Bahnsektor ist nach wie vor besonders anfällig für extreme Hitze, die zu Streckenausdehnungen oder technischen Störungen am Rollmaterial führen kann.
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