Der Nationale Familienbeihilfefonds (CNAF) verzeichnete im Jahr 2025 Betrugsfälle in Höhe von 508,8 Millionen Euro, ein Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg wird auf strengere Kontrollen und die Modernisierung der Instrumente der Organisation zurückgeführt, die jährlich Leistungen im Wert von fast 100 Milliarden Euro auszahlt.
Insgesamt wurden 29,2 Millionen Überprüfungen durchgeführt, die überwiegende Mehrheit davon automatisiert durch Datenabgleich mit anderen Regierungsbehörden. Ein geringerer Anteil der Überprüfungen wurde direkt von Prüfern bei den Leistungsempfängern durchgeführt.
Digitale Werkzeuge zur gezielten Kontrolle
Der Cnaf hebt die verstärkte Nutzung digitaler Instrumente hervor, wie beispielsweise vorausgefüllte Einkommenserklärungen und einen Algorithmus zur Identifizierung von Risikofällen. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, Informationen frühzeitig zu sichern und die Effektivität von Prüfungen zu verbessern.
Die im Jahr 2025 durchgeführten Maßnahmen führten zur Korrektur von 1,68 Milliarden Euro, darunter irrtümlich gezahlte Beträge und an die Begünstigten zurückerstattete Summen. Die aufgedeckten Betrugsfälle können zu Geldstrafen oder in schwerwiegendsten Fällen sogar zu Gerichtsverfahren führen.
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