Emmanuel und Brigitte Macron haben ihren Familiensitz in Le Touquet, die Villa Monéjan, für einen geschätzten Betrag von 3,7 Millionen Euro verkauft. Diese im Stadtzentrum gelegene anglonormannische Residenz gehörte der Familie von Brigitte Macron, die sie von ihren Eltern geerbt hatte. Zum Verkauf gehören auch die im Erdgeschoss befindliche Immobilienagentur und das Bekleidungsgeschäft, deren Eigentümer Miete an das Präsidentenpaar zahlten.
Die Verkaufsentscheidung soll durch fehlende Datenschutz- und Sicherheitsbeschränkungen motiviert sein. Die Villa war sehr exponiert und wurde regelmäßig von der Polizei überwacht. Ihr Schutz war schwierig, da sie einen schlechten Überblick hatte und über mehrere Zugangspunkte verfügte. Das Ehepaar Macron möchte sich nun an einem diskreteren und ruhigeren Ort innerhalb des Badeortes niederlassen.
Mehreren lokalen Quellen zufolge ist in einer abgeschiedeneren Gegend wie der Allée des Mésanges oder der Allée des Fauvettes bereits eine neue Residenz in Sicht, möglicherweise mit Meerblick. Luxusimmobilien sind jedoch selten und erzielen sehr hohe Preise, die in erster Meereslinie über 14 Euro pro m² liegen.
Der Verkauf der Villa Monéjan, die bei den Besuchen des Präsidentenpaares oft gefilmt und fotografiert wurde, markiert einen Wendepunkt in ihrer Verbundenheit mit Le Touquet. Doch Brigitte Macron bleibt der Stadt sehr verbunden, was einen endgültigen Abschied in Richtung eines anderen Badeortes wie Deauville unwahrscheinlich macht.