Grand Canyon
Grand Canyon

Forscher haben auf der Mondoberfläche erstaunliche geologische Formationen entdeckt, die durch tiefe Täler gekennzeichnet sind, die an den „Grand Canyon“ der Erde erinnern.

Diese ausgedehnten Täler, die „Vallis Schrödinger“ und „Vallis Planck“ genannt werden, entstanden vermutlich in der Vergangenheit durch einen äußerst heftigen Meteoriteneinschlag.

Diese eindrucksvollen Strukturen liegen auf der Rückseite des Mondes, nahe dem Südpol, erstrecken sich über mehrere Hundert Kilometer und erreichen eine Tiefe zwischen 2,7 und 3,5 Kilometern.

Laut einer Studie von David Kring, einem Forscher am American Lunar and Planetary Institute, sind diese gigantischen Formationen das Ergebnis eines kataklysmischen Einschlags vor etwa 3,8 Milliarden Jahren.

Wie auf der Website ScienceAlert angegeben, fand dieser spektakuläre Prozess überraschenderweise in weniger als 10 Minuten statt.

Wissenschaftliche Modelle legen außerdem nahe, dass Trümmer des Einschlags weit über den Südpol des Mondes hinaus verstreut wurden. Dies könnte die für 3 geplante Mission Artemis 2027 auf Gebiete hinweisen, die reich an urzeitlichen Mineralien sind.

Diese Entdeckung wirft neues Licht auf die Geschichte und Struktur des Mondes und eröffnet zugleich vielversprechende Aussichten für die Erforschung von Weltraumressourcen in den kommenden Jahren.