Ein Amerikaner soll Grönländern 200.000 Dollar für eine pro-amerikanische Petition versprochen haben.
Ein Amerikaner soll Grönländern 200.000 Dollar für eine pro-amerikanische Petition versprochen haben.

Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen hat mutmaßliche Versuche verurteilt, Inselbewohner mit Geld zu beeinflussen, um die Annexion des Territoriums durch die Vereinigten Staaten zu unterstützen. Laut mehreren lokalen Berichten soll ein Amerikaner namens „Cliff“ bis zu 200.000 US-Dollar für die Unterzeichnung einer Petition zugunsten der Annexion geboten haben.

Der Fall kam ans Licht, nachdem ein Taxifahrer in Nuuk, der grönländischen Hauptstadt, berichtet hatte, er habe das Angebot abgelehnt und anschließend die Behörden alarmiert. Auch andere Einwohner gaben an, unter ähnlichen Umständen angesprochen worden zu sein.

Die grönländische Regierung verurteilt die Einmischung

Als Reaktion auf die Kontroverse bezeichnete der Leiter der Lokalregierung die Praktiken als „unanständig“ und „zutiefst besorgniserregend“ und erklärte, Grönlands Zukunft sei nicht käuflich. Die Polizei bestätigte den Eingang mehrerer Anzeigen im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Lage, machte aber keine Angaben zum Umfang der Ermittlungen.

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