Das Stück mit Patrick Bruel in der Hauptrolle wurde am Mittwochabend in Paris letztendlich nicht aufgeführt. Aktivistinnen des feministischen Kollektivs Nous Toutes konfrontierten das Publikum vor dem Théâtre Édouard VII. Angesichts der Gefahr weiterer Störungen entschied die Theaterleitung, die Vorstellung abzusagen – die erste Absage seit Einreichung der Beschwerden gegen den Sänger.
Aktivisten stehen den Zuschauern gegenüber
Am Mittwochabend kam es vor dem Théâtre Édouard VII im 9. Arrondissement von Paris, wo Patrick Bruel in dem Stück „ Zweiter Teil Eine Handvoll Aktivisten des Kollektivs Nous Toutes errichtete vor dem Gebäude ein Camp, bevor die Öffentlichkeit es betrat. Mit Plakaten in der Hand skandierten sie unter anderem: „Keine Bühne für Aggressoren, kein Publikum für Vergewaltiger“. Die Aktivisten konfrontierten auch die Zuschauer der Aufführung. Einige von ihnen forderten, dass der Rechtsweg abgewartet werden solle, bevor der Künstler öffentlich verurteilt werde.
Die Aufführung wurde schließlich abgesagt.
Das Stück war für 21 Uhr angesetzt. Zunächst wurde die Aufführung als stattfindend angekündigt. Letztendlich wurde sie jedoch von der Theaterleitung abgesagt, die angesichts möglicher weiterer Zwischenfälle kein Risiko eingehen wollte. Dies ist die erste Absage einer Aufführung in [Land/Region einfügen]. Zweiter Teil Da gegen Patrick Bruel mehrere Anzeigen wegen sexueller Übergriffe vorliegen, wird das von Samuel Benchetrit geschriebene und von Ladislas Chollat inszenierte Stück mit Patrick Bruel, Stéphane Freiss und Marine Delterme in den Hauptrollen seit dem 27. Januar 2026 im Théâtre Édouard VII aufgeführt.
Eine vorherige Unterbrechung mitten im Stück
Vor einer Woche fand eine erste Aktion im Theater statt. Am Mittwoch, dem 27. Mai, nahmen drei Aktivisten von Nous Toutes (Wir alle) im Publikum Platz. Etwa fünfzehn Minuten nach Beginn der Vorstellung, als Patrick Bruel die Bühne betrat, riefen sie: "Bruel, Vergewaltiger!". Das Saallicht war wieder eingeschaltet und die Schauspieler waren zurück hinter die Bühne gegangen. Die Aktivisten, die Masken mit dem Bild der Sängerin trugen, wurden daraufhin vom Sicherheitspersonal hinausbegleitet. Nach einer zehnminütigen Unterbrechung konnte das Stück fortgesetzt werden.
Ein zunehmend gestörter Zeitplan
Der Druck auf Patrick Bruels künstlerische Aktivitäten hat sich in den letzten Wochen verstärkt. Mehrere Konzerte im In- und Ausland wurden abgesagt. Der Künstler hat außerdem seine geplanten Auftritte im Cirque d'Hiver in Paris, bei mehreren Sommerfestivals und bei den bevorstehenden Enfoirés-Shows abgesagt. Bis Mittwochabend waren die Vorstellungen von Zweiter Teil Trotz Protesten von Aktivisten und Forderungen von Patrick Bruel nach einer Absetzung wurde das Stück im Théâtre Édouard VII jedoch weiterhin aufgeführt. Die Absage am 3. Juni markiert nun einen Wendepunkt in der Geschichte des Stücks.
Gemeinschaft
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