Sean „Diddy“ Combs wurde nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem anderen Häftling im Bundesgefängnis Fort Dix in New Jersey in Einzelhaft genommen. Entgegen anderslautenden Berichten, wonach er „verprügelt“ worden sei, beschreiben die vorliegenden Informationen einen Kampf, bei dem die beiden Männer sich gegenseitig schubsten und schlugen.
Eine Bemerkung löst die Konfrontation aus.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge diese Woche, nachdem ein Mithäftling den 56-jährigen Rapper beleidigt hatte. Die Situation eskalierte schnell, und die beiden Männer gerieten aneinander. Diddy soll sich während der Auseinandersetzung verteidigt haben, die von Gefängnismitarbeitern rasch beendet wurde. Es gibt daher keine Hinweise darauf, dass er Opfer einer einseitigen Prügelattacke wurde.
Die Wärter trennten die beiden Häftlinge, und Sean Combs wurde umgehend in eine Einzelhaftzelle verlegt. Es ist nicht bekannt, ob der andere Mann die gleiche Maßnahme erfuhr und ob Diddy weiterhin von den anderen Gefangenen isoliert ist. Die Dauer seiner Einzelhaft ist nicht bekannt.
Eine Sanktion, die ihn seine Strafmilderung kosten könnte.
Die Gefängnisleitung gibt keine Auskunft über einzelne Disziplinarverfahren. Es läuft jedoch eine interne Untersuchung, um die genauen Verantwortlichkeiten der einzelnen Beteiligten zu klären. Sollte sich herausstellen, dass Sean Combs die Schlägerei begonnen hat, drohen ihm weitere Disziplinarmaßnahmen und der Verlust von Haftverkürzungen. Sein derzeit geplanter Entlassungstermin am 23. Februar 2028 berücksichtigt diese Strafmilderungen. Er könnte sich daher verschieben, falls ihm dieser Vorfall angelastet wird.
Diddy verbüßt eine 50-monatige Gefängnisstrafe.
Sean Combs befindet sich seit Oktober 2025 in Fort Dix in Haft. Er verbüßt eine 50-monatige Haftstrafe, nachdem er wegen zweifachen Transports zum Zweck der Prostitution verurteilt wurde. Zusätzlich wurde er zu einer Geldstrafe von 500.000 US-Dollar und fünf Jahren Bewährung verurteilt. Am Ende seines Prozesses wurde der Gründer von Bad Boy Records vom Vorwurf der Verschwörung zur organisierten Kriminalität und des Menschenhandels freigesprochen. Er hat gegen sein Urteil und seine Strafe Berufung eingelegt.