Die Ermittlungen gegen Luc Besson wegen Vergewaltigung könnten wieder aufgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft hat die Wiederaufnahme der Ermittlungen beantragt, nachdem neue DNA-Analysen auf Antrag der Schauspielerin Sand Van Roy, die den Regisseur seit 2018 der Vergewaltigung beschuldigt, vorgelegt wurden. Diese Analysen sollen Luc Bessons DNA an einem Kleidungsstück der Klägerin nachgewiesen haben. Dieses Element stellt ein neues Element in einem zuvor eingestellten Fall dar.
DNA-Expertise im Mittelpunkt des Verfahrens
Das Gutachten betrifft ein Kleidungsstück, das Sand Van Roy nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Ereignisse getragen haben will. Die Analysen wurden Berichten zufolge von einem niederländischen Labor durchgeführt. Die Verteidigung der Klägerin argumentiert, dass diese Analyse zuvor nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde und dass sie eine Wiederaufnahme der Ermittlungen rechtfertigen könnte.
Dies sind Fakten, die seit 2018 berichtet wurden.
Sand Van Roy wirft Luc Besson Vergewaltigung vor, die sich angeblich 2018 in einem Pariser Luxushotel ereignet haben soll. Sie beschreibt eine Beziehung, die ihrer Aussage nach von Kontrolle geprägt war. Luc Besson räumt eine außereheliche Affäre mit der Schauspielerin ein, bestreitet jedoch jegliche Vergewaltigungsvorwürfe. Er beteuert, die Beziehung sei einvernehmlich gewesen.
Eine Entlassung wurde bereits ausgesprochen.
Der Fall war bereits gerichtlich geprüft worden. Nach jahrelangem Verfahren wurde der Filmemacher von allen Anklagepunkten freigesprochen. Dieses Urteil wurde später bestätigt. Der aktuelle Antrag der Staatsanwaltschaft zielt daher darauf ab, zu klären, ob die neuen DNA-Beweise ausreichen, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen.
Entscheidung wird am 2. Juni erwartet.
Die Untersuchungskammer tritt am 2. Juni zusammen, um den Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens zu prüfen. Sie muss entscheiden, ob die Ermittlungen wieder aufgenommen werden oder ob die Einstellung des Verfahrens weiterhin rechtmäßig ist. Die Wiederaufnahme ist daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig beschlossen. Luc Besson gilt weiterhin als unschuldig.
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