Dieses Urteil dient als Warnung an alle Unruhestifter. Johnson Wen, der 26-jährige Australier, der Ariana Grande bei der Premiere von „Wicked“ in Singapur attackierte, wurde am Montag zu neun Tagen Haft verurteilt. Das singapurische Gericht zeigte keinerlei Milde gegenüber diesem „Wiederholungstäter“, dessen Verhalten den internationalen Star in Angst und Schrecken versetzt hatte.
Die aus allen Winkeln gefilmte Szene zeigte, wie der Mann mit dem Spitznamen „Pyjama-Mann“ die Sicherheitsabsperrungen durchbrach und auf die Sängerin zustürmte, woraufhin ihre Kollegin Cynthia Erivo und die Bodyguards energisch eingriffen. Diese Tat war umso verwerflicher, als es bereits der zweite Versuch des jungen Mannes war, sich Zutritt zur Veranstaltung zu verschaffen.
Ein Unruhestifter in der Vergangenheit
Richter Christopher Goh nahm kein Blatt vor den Mund und bezeichnete Wen während der Anhörung als „Aufmerksamkeitssuchenden“. Die Behörden gaben außerdem bekannt, dass der Australier ein Wiederholungstäter sei und bereits Konzerte von Katy Perry, The Weeknd und sogar die Frauen-Weltmeisterschaft gestört habe.
Diese Verurteilung erfolgt in einem Land, das für seine Nulltoleranz gegenüber öffentlichen Unruhen bekannt ist. Sie sendet ein starkes Signal an die extremistischsten Fans, während Ariana Grande, die noch immer tief von dem Bombenanschlag in Manchester 2017 gezeichnet ist, auf die unerschütterliche Unterstützung ihrer Kollegen zählen kann, um diese neue Belastung zu überwinden.