Patrick Bruel, dem eine Gefängnisstrafe droht, bestreitet jegliches kriminelles Fehlverhalten und sagt, es gehe ihm „überhaupt nicht gut“.
Patrick Bruel, dem eine Gefängnisstrafe droht, bestreitet jegliches kriminelles Fehlverhalten und sagt, es gehe ihm „überhaupt nicht gut“.

Patrick Bruel bestritt jegliches kriminelles Fehlverhalten während seine InhaftierungDer Sänger und Schauspieler bestreitet laut BFMTV, dass sich die von den Klägern geschilderten Szenen ereignet haben könnten. Er beteuert daher weiterhin seine Unschuld, während das Gerichtsverfahren gegen ihn in eine entscheidende Phase eintritt.

Eine Präsentation vor den Juroren am Nachmittag

Patrick Bruel befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und soll heute Nachmittag vor den Untersuchungsrichtern erscheinen. Er beabsichtigt, die Fragen der Richter zu beantworten und sich zu verteidigen. Sein Ziel ist klar: die Anschuldigungen zu bestreiten und einer formellen Anklage sowie Zwangsmaßnahmen zu entgehen. Laut BFMTV ist der Sänger… „Mir geht es überhaupt nicht gut.“

Die Staatsanwaltschaft hat den Fall direkt an den zuständigen Richter für Freiheitsangelegenheiten weitergeleitet.

Die Staatsanwaltschaft hat den Fall direkt an den Richter für Freiheits- und Untersuchungshaft weitergeleitet. Das bedeutet, dass Patrick Bruel selbst dann dem Richter vorgeführt werden könnte, wenn der Untersuchungsrichter den Empfehlungen der Staatsanwaltschaft nicht vollständig folgt. Eine Untersuchungshaft ist daher in diesem Verfahrensstadium eine der möglichen Optionen.

26 Opfer wurden vom Justizsystem identifiziert

Insgesamt wurden in dem Fall 26 Opfer identifiziert. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: Neun Frauen werfen Patrick Bruel Taten vor, für die die Staatsanwaltschaft Anklage erheben will; 13 Frauen werfen ihm Taten vor, die verjährt sind. Diese Aussagen wurden dennoch in die Akte aufgenommen; vier Frauen haben Zivilklagen eingereicht und wenden sich daher direkt an die Untersuchungsrichter, ohne den Umweg über die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass in anderen Gerichten eingereichte Zivilklagen künftig mit dem laufenden Verfahren zusammengeführt werden könnten. Der Fall könnte sich daher noch weiterentwickeln, insbesondere wenn andere rechtliche Aspekte denselben Ermittlungsrichtern vorgelegt werden.