Das Netzwerk medizinisch-biologischer Labore von Cerballiance gab bekannt, Ende März Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, der unbefugten Zugriff auf die persönlichen Daten einiger Patienten ermöglichte. Der Vorfall, der über einen Server eines IT-Dienstleisters erfolgte, betraf die Gruppe, die rund 700 Labore in Frankreich umfasst.
Zu den möglicherweise kompromittierten Daten gehören persönliche Informationen, Anmeldedaten, Testberichte und Sozialversicherungsnummern. Die Anzahl der betroffenen Personen wurde noch nicht bekannt gegeben.
Nach dem Vorfall wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.
Das Unternehmen gibt an, umgehend die zuständigen Behörden alarmiert, die betroffenen Patienten informiert und Maßnahmen zur Sicherung des Zugangs ergriffen zu haben, darunter die Deaktivierung bestimmter Passwörter und die Abschaltung des Servers, der die Sicherheitslücke verursacht hatte.
Bislang wurden keine Fälle von Datenmissbrauch festgestellt, betroffene Patienten werden jedoch zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Cerballiance teilt mit, gemeinsam mit seinem Serviceprovider die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und weitere Vorfälle zu verhindern.
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