Masern: Epidemie nach der Landwirtschaftsausstellung festgestellt
Masern: Epidemie nach der Landwirtschaftsausstellung festgestellt

Die regionale Gesundheitsbehörde (ARS) startet ab Montag eine Notfallimpfkampagne in Bièvre im Département Isère, nachdem ein Maserncluster entdeckt wurde. Zwischen dem 12. und 27. März wurden zwölf bestätigte Fälle festgestellt, insbesondere unter Schülern der landwirtschaftlichen Oberschule Côte-Saint-André. Die ARS, die umgehend gewählte Amtsträger und Schulen alarmierte, weist darauf hin, dass die Ansteckungen hauptsächlich in Schulen und Familien aufgetreten seien. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, wird die Agentur vorrangig Studierende und Mitarbeiter impfen, deren Impfungen nicht auf dem neuesten Stand sind.

Schulen im Herzen des Systems

Diese Kampagne wird am kommenden Montag in den direkt betroffenen Einrichtungen beginnen, insbesondere an der landwirtschaftlichen Oberschule und an der Institution Saint-François Sainte-Cécile in Côte-Saint-André. Gleichzeitig werden geplante Schulausflüge vorübergehend ausgesetzt, um das Ansteckungsrisiko zu begrenzen. Derzeit kommt es landesweit zu einem deutlichen Wiederaufflammen der Masern. Seit Anfang 2025 hat das französische Gesundheitsamt bereits 180 bestätigte Fälle registriert, doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieses hoch ansteckende Virus, das pro Einzelfall bis zu 20 Menschen infizieren kann, veranlasst die Behörden dazu, die Bedeutung einer Impfpflicht für nach 2018 geborene Kinder zu bekräftigen und gleichzeitig Jugendliche und Erwachsene dazu zu ermutigen, ihre Impfpläne zu überprüfen.