Die Regierung des Präsidenten Donald Trump Laut einem von Reuters wiedergegebenen Artikel des Wall Street Journal plant Kenia, US-amerikanische Gesundheitsbeamte nach Kenia zu entsenden, um dort ein Quarantänezentrum für US-Bürger einzurichten, die dem Ebola-Virus ausgesetzt waren.
Die Einrichtung, die am Dienstag noch auf die Genehmigung der kenianischen Regierung wartete, sollte zur Unterbringung von Amerikanern genutzt werden, die in Ostafrika einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie von Personen, die bereits positiv auf das Virus getestet wurden.
Laut der amerikanischen Tageszeitung haben Mitglieder des United States Public Health Officers Corps – einem uniformierten Zweig des US-Gesundheitsministeriums – bereits Einsatzbenachrichtigungen erhalten.
Diese Initiative erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem internationale Gesundheitsbehörden versuchen, einen Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Stammes des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda einzudämmen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat diesen Ausbruch zu einer „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ erklärt. Der Bundibugyo-Stamm stellt den drittgrößten jemals verzeichneten Ausbruch dieser Art dar.
Wenige Stunden zuvor hatten Kanada und die Bahamas vorübergehende Einreisebeschränkungen angekündigt, die insbesondere Reisende aus der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und dem Südsudan betreffen, um das Risiko einer Ausbreitung des Virus zu begrenzen.
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